Leichte Frühlingsrezepte

Redaktion: K. F. (Hausfrau) / Letzte Aktualisierung: 12.04.2026

Obst und Gemüse im Frühling
Dieses Obst und Gemüse hat im Frühling Saison - Symbolbild: © PhotoSG

Welches Obst und Gemüse hat im Frühling Saison?

Nach dem langen Winter freut sich man sich auf das erste frische Obst und Gemüse im Frühling. Doch welche Sorten haben nun Saison und was kann man aus den Früchten machen? Das erfahren Sie hier:

Leckere Frühlingsrezepte

Was kann man aus Erdbeeren, Spargel, Möhren, Kohlrabi und Co. machen? Hier finden Sie einige leckere Frühlingsrezepte:

Frühlingsrezepte mit saisonalem Obst

Frühlingsrezepte mit saisonalem Gemüse

Ideen für ein Frühlingsmenü

Sie möchten Ihre Familie oder Freunde am Wochenende mal mit einem leckeren Menü überraschen? Hier einige Ideen für ein Frühlingsmenü mit saisonalem Gemüse und Obst:

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Im Frühling haben diese Obst und Gemüsesorten Saison

Als erstes gibt es meist frischen Spargel und Rhabarber. Doch kaum hat die Ernte dieser beiden Sorten begonnen kommen weiteren Sorten dazu: Erbsen, Frühlingszwiebeln, Kohlrabi, Mangold, Möhren, Radieschen und Spinat. Kurz bevor sich die Spargelsaison dem Ende entgegen neigt kann man meist die ersten Erdbeeren ernten. Was für ein fulminanter Auftakt ins Jahr! Freuen Sie sich auf frische Erdbeerkuchen, Rhabarbertorten, Spargelaufläufe, Kohlrabischnitzel und Möhrensalate. Übrigens beginnt im Frühling ja auch die Grillsaison. Probieren Sie doch auch mal gegrilltes Gemüse!

Tipps zur Verwendung und Lagerung von Frühlingsgemüse

Wer im Frühling saisonal einkauft, profitiert von besonders frischen Zutaten zu günstigen Preisen. Der Spargel hält sich im Kühlschrank etwa drei bis vier Tage, am besten in ein feuchtes Tuch gewickelt. Frühlingsblüher wie Radieschen und Frühlingszwiebeln sollten ebenfalls kühl gelagert werden und halten etwa eine Woche. Kohlrabi kann im Gemüsefach mehrere Wochen aufbewahrt werden. Die jungen Möhren aus dem Frühling sind bes besonders zart und süß und brauchen bei der Zubereitung meist weniger Zeit als die lagernden Sorten aus dem Herbst.

Rhabarber eignet sich hervorragend für kompotte, Marmelade oder als Zugabe zu Kuchen und Torten. Die langen Stangen sollten im Kühlschrank lagern und werden am besten verarbeitet, bevor sie an den Schnittflächen braun werden. Ein großer Vorteil von Frühlingsgemüse: Es ist meist zarter und ändern schneller garer als Winterlagerware, was Ihnen Zeit beim Kochen spart.

Rezeptideen für jeden Geschmack

Die Frühlingsküche ist vielfältig und lädt zu Experimenten ein. Spargel lässt sich pochieren, grillen, rösten oder in einer Pfanne mit Butter schwenken. Kohlrabi kann man dünn hobeln und als Rohkost genießen oder kurz dämpfen. Radieschen gehören in jeden Frühlingssalat und geben ihm den nötigen Biss. Erbsen aus der Dose oder dem Tiefkühlfach sind schnelle Helfer, wenn die Zeit knapp ist. Und die ersten Erdbeeren verwöhnen uns mit ihrem intensiven Aroma - pur gegessen, in einem leichten Quark oder als süßer Abschluss eines Frühlingsmenüs.

Spargel richtig zubereiten - von klassisch bis gebraten

Spargel ist das Königsgemüse des Frühlings und verdient besondere Aufmerksamkeit bei der Zubereitung. Die beliebteste Variante ist das Pochieren: Der Spargel wird geschält, die unteren zwei bis drei Zentimeter abgeschnitten und in einem Topf mit Salzwasser und einer Prise Zucker etwa zehn bis zwanzig Minuten je nach Stärke gar gezogen. Dies erhält die Textur und das Aroma am besten. Die klassische Beilage Sauce Hollandaise lässt sich zwar etwas aufwendiger zubereiten, harmoniert aber zeitlos mit pochiertem Spargel und etwas Schinken.

Wer es schneller mag, kann Spargel auch in der Pfanne zubereiten. Dafür wird er geschält, in Schäfte von etwa fünf bis zehn Zentimetern geschnitten und in einer heißen Pfanne mit Butter rösten. Dabei sollte man häufig schwenken, damit die Stänge gleichmäßig braun wird. Diese Methode dauert nur fünf bis zehn Minuten und gibt dem Spargel ein feines nötiges Nässchen. Gerillter Spargel ist eine perfekte Ergänzung zum Grill-Gemüse. Man legt die Stangen leicht schief auf den Rost, wält sie in etwas Öl und würzt sie mit Salz und Pfeffer. Das Grillfeuer sollte nicht zu heiß sein, damit der Spargel nicht zu schnell verbrennt.

Frische erkennen und gezielt einkaufen

Beim Einkauf von Frühlingsgemüse sollte man auf einige Zeichen achten, um wirklich frische Ware zu bekommen. Spargel muss knackig sein - wenn die Stangen bündel leicht zu brechen sind, ist das ein gutes Zeichen. Schnittflächen sollten hell und saftig sein, nicht braun oder vertrocknet. Erdbeeren sollten duften - ist kein Aroma vorhanden, waren sie zu lange gelagert. Die Farbe sollte gleichmäßig rot sein, ohne weiße oder grüne Stellen. Beim Kauf empfiehlt sich die Kontrolle des Bodeneinlegers: Feuchte oder Schimmel sind Auslosezeichen.

Bei Möhren, Kohlrabi und Radieschen ist es ein Vorteil, wenn noch Kraut hängt - das ist ein Zeichen für unmittelbare Frische. Das Gemüse sollte fest und nicht welk sein. Drückt man leicht darauf, sollte es nicht einfedern. Rhabarber erkennt man an der Spannkraft der Stangen - welke oder biegege Teile deuten auf falsches Alter hin. Ein wichtiger Einkaufstipp ist auch, regional und saisonal zu bevorzugen: Frühlingsware aus der näheren Region ist nicht nur oft frischer, sondern unterstützt auch lokale Landwirte.

Lagerungs- und Aufbewahrungstipps für maximale Haltbarkeit

Die richtige Lagerung verlängert die Frische deutlich. Spargel sollte wie ein Blumenstrauß behandelt werden: Man stellt ihn in ein Glas mit wenig Wasser, bedeckt ihn mit einer Plastiktüte und lagert ihn im Kühlschrank. So hält er bis zu fünf Tage. Wer Spargel länger lagern möchte, kann ihn blanchieren und einfrosten. Rhabarber wird in feuchtes Papierhandtuch gewickelt und in das Gemüsefach gelegt. So bleibt er etwa eine bis zwei Wochen frisch. Erdbeeren sollten nicht gewaschen gelagert werden, sondern in einem Gefäß mit ventiliertem Deckel im Kühlschrank. Man kann sie auch vorsichtig mit dem Küchenpapier abtuppen, um überflüssige Feuchte zu entfernen.

Kohlrabi und Möhren halten sich im Gemüsefach des Kühlschranks mehrere Wochen, wenn man das noch vorhandene Kraut entfernt - dies entzieht sonst Feuchte. Radieschen und Frühlingszwiebeln sollten in einem feuchten Tuch gewickelt werden und halten etwa eine Woche. Ein praktischer Tipp: Wer Gemüse blanchiert und dann schnell abkühlt, bevor es eingefroren wird, kann die Frühlingsschätze das ganze Jahr haltbar machen. Das funktioniert besonders gut bei Spargel, Erbsen und Kohlrabi.

Wildkräuter aus Wald und Wiese

Der Frühling ist auch die Jahreszeit für Wildkräuter, die Küche und Gesundheit bereichern. Bärlauch, auch Bärenzwiebel genannt, beginnt im März zu sprießen. Das kräftige Wildkraut schmeckt intensiv nach Knoblauch und passt hervorragend zu Suppen, Pestos oder gewöhnlich über Kartoffelgerichte. Die Blätter sollten vor der Blüte gepflückt werden, dann sind sie am aromatischsten. Löwenzahn steht oft zu Unrecht im Ruf eines Unkrauts - die jungen Blätter sind bitter und vitaminreich, ideal für Frühlingssalate. Giersch, auch Erdflohsame genannt, schmeckt mild und passt zu Suppen oder als gedämpftes Gemüse.

Wer Wildkräuter sammelt, sollte einige Regeln beachten: Pflanzen sollten an sauberen Orten gepflückt werden, nicht direkt an Straßen. Eine gute Erkennungshilfe ist ein Bestimmungsbuch oder eine Pflanzen-App. Nie sollte man ein Kraut aus dem Boden reißen - schneiden ist besser, damit die Pflanze nachwachsen kann. Viele Wildkräuter lassen sich auch auf dem Balkon oder im Garten züchten, wenn man kleine Samen aussetzt.

Die Grillsaison startet - Gemüse vom Rost

Mit dem Frühling beginnt traditionell auch die Grillsaison. Frühlingsgemse eignet sich vorzuglich für den Grill. Spargel wurde bereits erwähnt - doch auch Kohlrabi, Möhren und Frühlingszwiebeln lassen sich herrlich grillen. Kohlrabi wird in dünne Scheiben geschnitten, leicht mit Öl bepinselt und etwa fünf bis zehn Minuten gegrillt. Möhren sollten vor dem Grillen kurz blanchiert werden, damit sie gar werden, bevor sie zu dunkel werden. Radieschen halten sich beim Grillen oft nicht - dafür sind sie eher für Salate gedacht.

Ein weiterer praktischer Tipp: Gemüse-Spiße sind ideal, um kleinere Stücke beim Grillen nicht zu verlieren. Man sollte die Spiße vorher in Wasser einweichen, damit sie nicht verbrennen. Gegrilltes Gemüse passt hervorragend zu Marinaden aus Zitronensaft, Öl und Kräutern. Wer nicht regelmäßig grillt, kann auch eine Grillplatte oder eine Grillpfanne im Backofen verwenden.

Monatsübersicht: März, April und Mai

Im März liegt der Fokus noch auf Lagerware des Winters - Zwiebeln, Kartoffeln, Knoblauch - doch die ersten frischen Wildkräuter und das erste Spargeläpfel kündigen den Frgühling an. Auch Rhabarber wird verstärkt angeboten. Im April erreicht die Spargelsaison ihren Höhepunkt. Kohlrabi, Möhren, Erbsen und Radieschen kommen in größerer Menge auf den Markt. Die ersten Erdbeeren erscheinen gegen Ende des Monats, vorerst in kleinen Mengen aus spätzielen oder Warmhausku¨lte. Im Mai ist das Angebot am reichhaltigsten. Spargel neigt sich dem Ende zu, doch Erdbeeren erreichen ihre Häufigkeit und Qualität. Auch Blätterkohlräben, Mangold und andere Blättergemüse kommen auf den Markt.

Häufige Fehler bei der Spargelzubereitung vermeiden

Ein häufiger Fehler ist, Spargel nicht oder zu wenig zu schälen. Die Schale ist zwar ess- und der Spätzirkus auch zart, doch nur das mittlere Drittel des Stengels ist wirklich mild. Die unteren zwei bis drei Zentimeter sind sowieso zu hart und gehören weg. Ein weiterer Fehler ist zu langes Kochen: Spargel wird bei langer Garung mehlig und verliert an Geschmack. Fünfzehn bis zwanzig Minuten sind für normale Spargel ausreichend. Besonders dicker Spargel braucht maximal fünfundzwanzig Minuten. Auf der anderen Seite sollte Spargel auch nicht zu kurz garen - zu wenig gegartes Gemüse ist hart und unangenehm.

Auch der Einsatz zu wenig Salz ist ein klassischer Fehler. Frühlingsgemse ist nicht so kraftvoll wie Winterkost und braucht daher etwas mehr Gesamt um Geschmack zu entfalten. Außerdem wird Spargel beim Kochen oft falsch gewürzt - man sollte sowohl das Kochwasser als auch die Sauce kräftig würzen. Ein letzter Tipp: Rest-Spargel in der Pfanne aufgewwärmt schmeckt oft besser als original gekochter Spargel.

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