Wissenswertes über Obst
Redakteurin: K. K. / Letzte Aktualisierung: 10.04.2026
Was man über Obst wissen sollte
Auf den folgenden Seite stellen wir verschiedene Obstsorten kurz vor. Sie erfahren welche Inhaltsstoffe enthalten sind, wie man das Gemüse lagert und zubereitet. Zu jeder Obstsorten haben wir auch einige Rezepte zusammengestellt.
Unsere Liste der Obstsorten
Wir haben die Obstsorten nach Jahreszeiten sortiert. Natürlich bekommt man einige Sorten das ganze Jahr über oder in zwei Jahreszeiten. Wir haben die Obstsorte in die für sie typische Jahreszeit eingeordnet.
Obst - was ist das eigentlich?
Als Obst werden meist die Früchte bezeichnet, die eher süß schmecken. Man unterteilt das Obst in
Steinobst, Kernobst, Beerenobst, Schalenobst, Südfrüchte und Exoten.
Besonders beliebt sind Orangen, Bananen, Äpfel, Erdbeeren, Kirschen, Pfirsiche und Birnen. Heute bekommt man das ganze Jahr über fast alle Obstsorten. Aber nicht immer schmecken sie gleich. So schmecken zum Beispiel Erdbeeren aus Deutschland im Frühjahr besser als welche, die im Winter aus irgendeinem weit entfernten Land kommen.
Natürlich ist es wichtig täglich Obst zu verzehren. Am besten sogar mehrmals täglich. Auch sollte man nicht immer die gleiche Obstsorte essen, sondern öfter mal wechseln. Natürlich ist das im Sommer, wenn es eine große Auswahl an einheimischen Früchten gibt leichter als im Winter, wenn die Auswahl eher klein ist.
Einer englischen Studie zufolge senkt man das Risiko, an Asthma zu erkranken, um rund 40 Prozent, wenn man jeden Tag frische Früchte verzehrt. Vitamin-C-Reiches Obst wie Zitrusfrüchte hätte eine besonders gute Vorbeugewirkung, stellten die Forscher aus Norfolk fest.
Beim Kauf sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass die Früchte keine Druckstellen haben. Nehmen Sie nur die Früchte, die noch völlig in Ordnung sind. Greifen Sie lieber zu Früchten, die noch nicht ganz reif sind und lassen diese dann zu Hause nachreifen.
Obstqualität erkennen und bewerten
Ein gutes Auge beim Obstkauf spart später Enttäuschungen. Reifes Obst sollte eine gleichmäßige, intensive Färbung haben, je nach Sorte. Die Frucht sollte leicht druck-fest sein, aber nicht steinhart. Ein angenehmer Duft ist meist ein Zeichen für Reife - gerade bei Pfirsichen, Melonen oder Bananen sollte man die Nase einsetzen. Dellen oder Druckstellen deuten darauf hin, dass die Frucht überreif oder beschädigt ist. Auch die Stielbefestigung ist wichtig: Ein frischer, grüner Stiel deutet auf Frische hin, braune oder verschrumpelte Stiele bedeuten Lagerung. Bio-Obst sieht oft nicht so "makellos" aus wie konventionelles - das ist völlig normal und kein Qualitätsmangel. Kleine Unebenheiten oder Verfärbungen sind sogar ein gutes Zeichen für naturale Sorten ohne übermäßige Schädlingsbekämpfung.
Obstverarbeitung: von Marmelade bis Kompott
Obst kann auf vielfältige Weise verarbeitet werden. Marmelade und Konfitüre sind Klassiker - dabei ist Selbermachen oft günstiger und geschmacklich besser als gekaufte Varianten. Mit 2:1 Zucker-zu-Frucht-Verhältnis und Gelierzucker lässt sich leicht eine köstliche Marmelade herstellen. Auch Kompott ist eine wunderbare Konservierungsmethode, benötigt aber weniger Zucker. Getrocknetes Obst wie Apfelchips oder Dörrpflaumen sind energiereiche Snacks, die lange haltbar sind. Saft selbst pressen ist mit einer einfachen Obstpresse machbar, und Smoothies bieten eine schnelle Möglichkeit, mehrere Obstsorten in einem Getränk zu kombinieren. Sogar Einmachen und Vakuumieren sind interessante Methoden für längere Haltbarkeit.
Tipps für die Zubereitung
- Waschen Sie die Früchte vor dem Essen gründlich mit lauwarmem Wasser ab und trocknen es anschließend ab, damit keine fauligen Stellen entstehen.
- Tipp für Eltern: Schneiden Sie die Früchte in kleine Stücke und legen es auf einen Teller. (Wer Lust hat kann auch versuchen ein Gesicht daraus zu formen.) Sie werden sehen wie schnell der Teller leer ist.
- Obst können Sie in Frischhaltetüten, Folie oder verschließbaren Schüsseln aufbewahren. (Mehr dazu finden Sie bei den einzelnen Sorten.)
- Wenn Sie gefrorene Früchte essen möchten, übergießen Sie dieses beim Auftauen mit Zuckerwasser. So behält es seine Farbe.