Rezept für Kirsch Käsekuchen

Redaktion: K. K. (Hausfrau und Hobbybäckerin) / Letzte Aktualisierung: 20.04.2026

Rezept für Kirsch Käsekuchen
Der Kirsch Käsekuchen schmeckt gekühlt am besten - Symbolbild: © Angela Staenicke - stock.adobe. com

Das Rezept für Kirsch Käsekuchen wird mit Amaretto verfeinert.

Zutaten für dieses Rezept:

  • 300 g Mehl
  • 350 g Zucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 225 g weiche Margarine
  • 5 Eier

Zubereitung des Kirsch Käsekuchen

Vermischen Sie das Mehl mit 175 g Zucker, den gemahlenen Mandeln, dem Zimt, dem Vanillinzucker und 1 Prise Salz. Geben Sie die Margarine in Flocken und 1 Ei dazu und vermengen das Ganze mit dem Knethaken des Handrührgeräts. Abschließend mit den Händen weiterkneten.

Fetten Sie eine Springform ein, geben die Hälfte des Teigs hinein und drücken den Teig an. Am Rand einen ca. 2 cm hohen Rand ziehen. Die Springform und den rstlichen Teig kalt stellen.

Lassen Sie die Kirschen abtropfen. Verrühren Sie 175 g Zucker und 4 Eier. Rühren Sie erst den Mascarpone und dann den Quark unter. Anschließend den Amaretto und das Soßenpulver einrühren. Verteilen Sie die Käsemischung dann auf dem Kuchenboden, geben die Kirschen darüber und verteilen den restlichen Teig als Streusel darüber.

Backen Sie den Kirsch Käsekuchen im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ca. 45 Minuten. (Evtl. 10 Minuten vor Ende der Backzeit abdecken. Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen, lassen ihn auf einem Kuchengitter abkühlen und bestäuben ihn mit dem Puderzucker. Wer mag kann dazu auch frische Schlagsahne servieren.
Guten Appetit!

Rezeptinfos:

Backzeit Gesamtzeit Brennwert Schwierigkeitsgrad Preis Autor Datum
440 kcal Mittel Mittel Küchenmaus

Tipps für das Rezept:

Nach dem Abtropfen sollten Sie die Kirschen auf einen Teller geben und leicht mit einer Gabel andrücken, um zu überprüfen, ob auch wirklich kein Stein mehr enthalten ist. Auch wenn "entsteint" auf dem Glas steht, kann immer mal eine Kirsche mit Stein durchgerutscht sein. Dies ist wichtig, um beim Genießen keine unangenehmen Überraschungen zu erleben.

Der Kirsch-Käsekuchen ist eine gehobene Variante des einfachen Kirschkuchens. Die Kombination aus Mürbeteig-Boden, feuchtem Mandelteig mit Streusel und der cremigen Käsemasse mit Amaretto ist sehr elegant. Das Amaretto verstärkt das Mandelaroma und macht das ganze Gericht geschmacklich rund.

Tipp: Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er vollständig ausgekühlt und ein paar Stunden im Kühlschrank gelegen hat. Dies verleiht der Käsemasse eine bessere Textur und alle Aromen können sich vollständig entfalten.

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Beim Backen mit Kirschen gibt es einige praktische Unterschiede zwischen Süss- und Sauerkirschen zu beachten. Süsskirschen sorgen für einen vollmundigen, süsslichen Geschmack und passen hervorragend zu cremigen Käsekuchen-Varianten wie diesem Rezept. Sauerkirschen bringen eine erfrischende Säurenote mit sich, die das reichhaltige Käse-Amaretto-Aroma wunderbar ausgleicht. Im Sommer greifen viele Bäcker zu frischen Kirschen vom Markt oder direkt vom Baum - diese haben ein intensives Aroma, das den Kuchen besonders geschmackvoll macht. In den Wintermonaten sind eingekochte oder tiefgekühlte Kirschen eine gleichwertige Alternative, die sich genauso gut für dieses Rezept eignen.

Ein wichtiger Arbeitsschritt ist das gründliche Abtropfen der Kirschen, egal ob aus Glas oder tiefgefroren. Überschüssige Flüssigkeit würde die Käsemasse verwässern und den Kuchen zu feucht machen. Nach dem Abtropfen die Kirschen kurz auf einem Teller ausbreiten und einzeln überprüfen - manchmal verstecken sich noch Kerne auch bei „entsteint" beschrifteten Gläsern. Das Amaretto in der Käsemasse harmoniert wunderbar mit dem Mandelaroma aus den gemahlenen Mandeln im Teig. Falls gewünscht können Sie auch eine Prise Zimt oder geriebene Zitronenschale in die Käsemasse einarbeiten - dies gibt zusätzliche Tiefe. Manche Hobbybäcker mögen den Kuchen auch mit einer dünnen Schicht dunkler Schokolade, die man vor dem Backen auf den Teigboden streicht.

Die Serviertemperatur macht viel aus: Dieser Käsekuchen schmeckt deutlich besser, wenn er vollständig ausgekühlt im Kühlschrank mindestens zwei bis drei Stunden ruhen konnte. So kann sich die Käsemasse zu einer idealen Konsistenz festigen. Die kalte Lagerwerkstatt auch schöne saubere Schnitte, ohne dass die Käseschichten auseinanderfallen. Ein warmer oder noch zimmerwärmer Kuchen würde dagegen zerfallen und seine volle geschmackliche Harmonie noch nicht entfaltet haben. Im Sommer ist dieser Kuchen ein herrlicher Nachtisch nach einem leichten Gartenfest oder Gartenparty.

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