Weihnachtsgebäck

Text: K. L. (Hobbyköchin und Mutter) / Letzte Aktualisierung: 07.05.2021

Verschiedenes Weihnachtsgebäck
Weihnachtsgebäck wie Stollen, Lebkuchen und Spekulatius - Symbolbild: © ChristArt - stock.adobe. com

"In der Weihnachtsbäckerei, gibt's so manche Leckerei..." - so beginnt ein bekanntes Kinderlied von Rolf Zuckowski. Und es stimmt tatsächlich. Die süßen Köstlichkeiten schmecken Groß und Klein und verwöhnen unseren Gaumen mit typisch winterlichen Gewürzen, wie beispielsweise Zimt, Anis oder Kardamom. Ohne Weihnachtsgebäck wäre das Warten auf Heiligabend nur halb so schön, da sind sich Kinder und Erwachsene einig. Und es macht Spaß, gemeinsam in der Küche zu werkeln und vom Teig zu naschen. Doch welches Weihnachtsgebäck gibt es eigentlich? Hier finden Sie einige Übersicht unserer Rezepte sowie einige Backtipps:

Weihnachtsgebäck von A wie Anisplätzchen bis Z wie Zimtsterne

Hm, wie das duftet! Ein Hauch von Lebkuchengewürz liegt in der Luft und im Ofen bekommen die Plätzchen langsam ihre goldgelbe Farbe. Welches Weihnachtsgebäck in der eigenen Küche entsteht, ist natürlich von den jeweiligen geschmacklichen Vorlieben abhängig. Die typischen Mürbeteigplätzchen, auch als "Ausstecherl" bekannt, dürfen natürlich auf keinen Fall fehlen. Noch warme Vanillekipferl sind unwiderstehlich und Elisenlebkuchen passen perfekt zu einer Tasse Glühwein oder Kinderpunsch. Oder probieren Sie doch einmal Spekulatius, Ingwerschnitten oder aromatische Nussmakronen! Fast jede Familie besitzt ihre ureigenen Rezepte, doch auch neue Varianten können sich als Lieblingsstücke in Punkto Weihnachtsgebäck entpuppen. Wissen Sie wer die Nürnberger Lebkuchen erfunden hat?

Die große Kunst des Stollen backens

Besonders in dörflichen Regionen buken die Hausfrauen früher in der Vorweihnachtszeit Stollen. Auf großen Blechen wurden diese zum Bäcker gebracht und dort in den heißen Ofen geschoben. Auch wenn es heutzutage in jedem Supermarkt den aus schwerem Hefeteig, Rosinen, Zitronat und Orangeat bestehenden brotähnlichen Kuchen gibt, so wagt sich trotzdem die eine oder andere Hobbybäckerin an diese Herausforderung. Dabei ist es wichtig, rechtzeitig vor dem Fest zu beginnen, denn der klassische Hefestollen sollte ca. 4 Wochen gut eingewickelt in einem kühlen Raum lagern. Quarkstollen dagegen können sofort nach dem Auskühlen angeschnitten werden.

Backtipps für Weihnachtsgebäck

  • Rollen Sie den Teig gleichmäßig aus, damit die Plätzchen gleich lange backen können.
  • Für ein besonderes Aroma das Backblech kurz im Ofen erwärmen und mit Bienenwachs einreiben.
  • Nach dem Backen sollten Sie das Gebäck auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Anschließend lagert man Plätzchen am besten in einer festschließenden Blechdose. Sehr dekorativ sind Dose mit Weihnachtsmotiven.
  • Damit das Gebäck weich bleibt, können Sie ein Stück Apfel mit in die Keksdose legen. (Diesen aber regelmäßig austauschen.)

Weihnachtsgebäck aufbewahren

Kaum kommen die Bleche mit den Köstlichkeiten aus dem Backofen, da wandern schon die ersten Herzen oder Sterne in den Mund. Kein Wunder, denn wer kann schon widerstehen, wenn die süßen Teilchen so verführerisch vor einem liegen? Nachdem das Weihnachtsgebäck mit Zuckerguss, Schokoüberzug, Nüssen, Mandeln oder bunten Zuckerperlen verziert wurde, gibt man es am besten in eine Keksdose. Dort bleiben die Leckereien schön mürbe und können auch noch Wochen später verzehrt werden. Abgefüllt in kleine Beutelchen aus Klarsichtfolie lassen sich die in der eigenen Küche entstandenen Gebäckstücke auch wunderbar als kleines Mitbringsel an Freunde oder Bekannte verschenken.

Keine Adventszeit ohne Weihnachtsgebäck! Viel Spaß beim Kneten, Naschen, Ausrollen und Verzieren der Weihnachtsköstlichkeiten wünscht Ihnen das Team von Rezepte-und-Tipps.com!

Weitere Informationen und Backtipps:

Bei uns finden Sie nicht nur leckere Rezepte für Weihnachtsgebäck, sondern auch einige Informationen rund ums Backen für Weihnachten:

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