Tipps für den perfekten Braten

Redaktion: K. F. / Letzte Aktualisierung: 17.09.2020

Ein perfekter Braten mit Beilagen
So gelingt der Braten - Symbolbild: © ExQuisine - stock.adobe. com

Ein paar Tipps für den gelungenen Braten

Viele essen am Sonntag gerne einen schönen Braten mit leckeren Beilagen und Sauce. Damit Ihnen auch wirklich ein perfekter Braten gelingt, haben wir hier einige Tipps für Sie:

Fleisch einkaufen:

Um gutes Fleisch zu bekommen müssen Sie nicht unbedingt zum Fleischer gehen. Auch viele Supermärkte haben hochwertiges Fleisch im Sortiment. Der Preis hängt von der Güte des Fleisches ab. So ist natürlich ein Filetstück das Teuerste. Etwas preiswerter ist ein Rückenstück oder die Keule. Und billig wird es dann bei Stücken aus Schulter, Nacken, Bauch und Bein. Aber alles läßt sich zum Schmoren verwenden.

Das Fleisch lagern:

Haben Sie das Fleisch im Supermarkt gekauft, ist es meist vakuumverpackt. Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Packung. Frisches, nicht verpacktes Fleisch sollten Sie nicht länger als zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Dazu das Fleisch aus dem Papier nehmen und in eine Plastikdose legen. Wenn Sie Fleisch auf Vorrat kaufen, frieren Sie es sofort ein.

Diese Fleischarten eignen sich für einen Braten:

  • Einen saftigen Braten bekommt man aus Nuss und Keule vom Rind sowie aus Rücken und Keule des Kalbes.
  • Schweinebraten macht man aus Rücken, Nacken oder Haxe. Wer eine knusprige Kruste am Braten mag, sollte ein Stück mit Schwarte nehmen.
  • Zu Ostern sind Lamm und Ziege sehr beliebt.
  • Für Wildliebhaber eignen sich Rücken und Keulen von Reh, Hirsch und Wildschwein. Wild hat aber meist nur wenig Fett und kann daher strohig werden.

Konsistenz des Fleisches:

Ob das Fleisch zäh oder zart wird, liegt nicht an Ihnen, sondern am Fleisch. Wenn das Fleisch fast nur aus Muskeln besteht (z.B. bei Filet, Lende und Hüfte) kann man es schön zart braten. Es wird nur zäh, wenn man es zu lange brät.

Den Braten würzen:

Man sollte das Fleisch schon vor dem Braten würzen. Aber das Salz erst kurz vor Ende der Bratzeit dazu geben, denn es entzieht dem Braten den Fleischsaft. Diesen hat man dann in der Sauce und dadurch sinkt die Temperatur im Topf.
Je nach Fleischart und persönlichem Geschmack können Sie den Braten z.B. mit Pfeffer, Majoran, Thymian, Chili, Paprika, Knoblauch, Wacholderbeeren, Lorbeer, Oregano würzen.

Das Anbraten:

Legen Sie den Braten in heißes Fett und braten ihn rundum kräftig an, damit er schön saftig bleibt. So bildet sich schnell eine Kruste und der Fleischsaft kann nicht austreten. Zum Anbraten sollten Sie aber keine Butter verwenden. Diese enthält Wasser welches bei 100°C verkocht, wodurch die Temperatur im Topf sinkt. Nehmen Sie lieber Pflanzenöle. Diese kann man stark erhitzen und sie geben dem Braten noch ein schönes Aroma.

Nach dem Braten:

Nun soll der Braten noch ruhig 10 Minuten ruhen bevor er aufgeschnitten wird. In dieser Zeit verteilt sich der Fleischsaft und die Struktur wird fester. Dadurch läßt sich der Braten auch besser schneiden. Beim Aufschneiden darauf achten, dass Sie quer zur Faser schneiden. Wenn der Braten einen Knochen hat, schneiden Sie erst entlang des Knochens und dann senkrecht zum Knochen. Nehmen Sie dazu ein scharfes Fleischmesser. Verwenden Sie ein ungeeignetes oder stumpfes Messer verzerreissen Sie den Braten nur und das sieht auf dem Teller nicht schön aus.

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