Wie lange Spinat kochen? und wie verfeinern?

Text: C. D. + K. K. (Hobbyköchinnen) / Letzte Aktualisierung: 10.04.2026

Spinat kochen
Den Spinat vor dem Kochen waschen! - Symbolbild: © detry26

In diesem Artikel erfahren Sie alles über die Zubereitung von Spinat. Sie erfahren zum Beispiel wie lange sollte man Spinat kochen sollte und wie man ihn verfeinern.

Spinat zubereiten ist nicht schwer

Spinat ist gesund und einfach nur köstlich. Neben den vielen Mineralstoffen und Eiweiß, enthält das grüne Blattgemüse auch wichtige Vitamine. Das gesamte Jahr über kann Spinat den Speiseplan bereichern, egal ob frisch oder als Tiefkühlvariante. Dank der einfachen Zubereitung von Spinat und seines feinwürzigen Geschmacks, lässt er sich prima in vielen schmackhaften vegetarischen aber auch Fleisch- und Fischgerichten verarbeiten.
Wissenswertes über Spinat

Frischer Spinat oder Tiefkühlware?

Das Gemüse hält der Handel in zwei Varianten für Spinat-Gourmets bereit: frisch oder als Tiefkühlprodukt. Letzteres können Sie als Blattspinat oder als gehacktes Blattgemüse kaufen. So sind Sie das ganze Jahr in der Lage, den köstlichen grünen Kick auf ihre Speisekarte zu setzen. Gerade im Frühjahr bietet es sich an, den noch sehr zarten und jungen Blattspinat frisch zu kaufen. Er stammt meist aus heimischer Produktion und kann knackig frisch als Salat auf den Teller wandern. Der später im Sommer und Herbst geerntete frische Blattspinat ist herber und würziger im Geschmack. Er lässt sich in ein feuchtes Tuch gewickelt nur zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wie praktisch, dass vor allem im Winter Spinat auch aus der Tiefkühltruhe kommen kann. Er wurde direkt nach der Ernte blanchiert, je nach Weiterverarbeitung gehackt, und sofort eingefroren.

Rahmspinat aus der Tiefkühltruhe nicht notwendig

Ein Klassiker unter den Spinatgerichten ist der Rahmspinat. Gerade als schnelle Zubereitungsvariante in der Tiefkühlversion ist er beliebt. Doch viele Hersteller verarbeiten darin Inhaltsstoffe, die Sie selber in der Küche nicht für Ihren Spinat verwenden würden. Mehl, Stärke, Palmöle sowie Zucker, Molkenerzeugnis oder Magermilchpulver gehören bei vielen Anbietern dazu. Ein einfacher Rahmspinat lässt zu Hause ganz simpel mit einem Bruchteil der Zutaten zubereiten. Genaues Hinschauen lohnt sich also.

Wie Spinat zubereiten?
Ein Klassiker: Spinat zubereiten und mit Kartoffeln und Ei servieren- Foto: © Hetizia

Wie Spinat kochen?

Wer Spinat weiterverarbeiten möchten, kann ihn blanchieren oder dünsten und später mit anderen Gerichten kombinieren. Tiefgekühlter Spinat wird bei mittlerer Hitze auf dem Herd schnellstmöglich aufgetaut und weiterverarbeitet.

Spinat kochen ist einfach und geht schnell: Frischen Blattspinat blanchieren Sie mit etwas heißem Wasser für ein bis zwei Minuten oder dünsten ihn in der Pfanne mit etwas Öl nur kurz an. Das Brühwasser wird danach nicht weiterverwendet, denn es enthält einen Teil des im Spinat natürlich enthaltenen Nitrats. Der Klassiker in deutschen Landen - Spinat mit Kartoffeln und Ei - wird sehr schnell und einfach zubereitet. Während die Kartoffeln in Salzwasser kochen, wird etwas gewürfelter Speck in der Pfanne ausgelassen. Der Spinat kommt hinzu. Nun gilt es mit Salz abzuschmecken. Besonders lecker ist die Rahmspinatvariation. Bei der mit etwas Sahne der Geschmack abgerundet wird. Zusammen mit einem Spiegelei oder Rührei serviert, gehört dieses Gericht zu den Lieblingsspeisen vieler Familien.

Wie lange Spinat kochen?

Geben Sie die gewaschenen Spinatblätter in kochendes Wasser und lassen sie ca. 3-5 Minuten garen. Anschließend das Wasser abgießen und den Spinat würzen.

Wie Spinat zubereiten bzw. verfeinern?

Spinat zubereiten ist keine Kunst - jetzt muss da noch Geschack rein! Zum verfeinern sollte man auf jeden Fall Salz und Pfeffer verwenden. Wer mag kann auch etwas Muskat oder Knoblauch dazu geben. Für Rahmspinat einfach einen Schuss Schlagsahne zum gekochten Spinat geben.

Oxalsäure im Spinat und ihre Bedeutung

Spinat enthält Oxalsäure, die den Geschmack mitbestimmt und in hohen Mengen die Aufnahme von Kalzium hemmen kann. Doch Entwarnung: Die Menge ist nicht besorgniserregend, wenn man sich abwechslungsreich ernährt und nicht täglich kiloweise Spinat isst. Wer dennoch Bedenken hat, kann die Oxalsäure durch das Kochwasser reduzieren. Nach dem Kochen das Wasser einfach abgießen. Gekochter Spinat ist übrigens verträglicher als roher Spinat. Der Körper kann die enthaltenen Nährstoffe aus gekochtem Spinat sogar besser aufnehmen. Ein interessanter Fakt: Das alte Märchen vom besonders hohen Eisengehalt des Spinats entstand durch einen Komma-Fehler in alten Nährstofftabellen. Dennoch: Spinat ist sehr gesund und liefert wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Wozu isst man Spinat?

Spinat kann weitaus mehr bieten, als den Klassiker der deutschen Küche. Er harmoniert auch hervorragend zu Pastagerichten, als Sauce oder im Nudelteig. Dank seiner feinwürzigen Note kommt Spinat in Kombination mit Fleisch oder Fisch erst richtig zur Geltung. Lachs auf einem Spinatbett, ein Cordon bleu mit Spinat gefüllt, sogar als Lasagne, in einer Gemüsepfanne oder als Suppe macht das vitaminreiche Gemüse eine gute Figur. Trauen Sie sich Pfannkuchen oder eine Quiche mit frischem Spinat zuzubereiten, der ausgezeichnete Geschmack wird Sie überraschen.
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Spinat kombinieren - praktische Ideensammlum

Spinat lässt sich wunderbar mit verschiedenen Zutaten kombinieren. Mit Knoblauch und guter Butter wird aus Spinat eine elegante Beilage. Mit Feta-Käse bekommt er eine würzige, mediterrane Note, ideal für Aufläufe und Börek. Zusammen mit Nüssen wie Pinienkernen oder Walnüssen erhält Spinat eine knusprige Komponente. Auch Speck oder Prosciutto passen hervorragend dazu. Für süßlichere Kombinationen funktioniert Spinat mit Sahne, Muskatnuss und einem Hauch Zucker. In der Küche empfiehlt sich, Spinat zusammen mit Zitronensaft zu verarbeiten - die Säure verhindert die Verfärbung und gibt einem Gericht mehr Frische. Auch Senf passt überraschend gut zu Spinat und rundet den Geschmack ab.

Spinat wieder aufwärmen: ja oder nein?

Spinat aufwärmen ist nicht ratsam. Das enthaltene Nitrat wandelt sich in Nitrit um, das für den Körper schädlich ist. Auch sollte man Spinat sofort nach dem zubereiten servieren und verzehren. Denn auch wenn er lange bei Raumtemperatur auf dem Tisch steht wandelt sich das Nitrat in Nitrit um.
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