Mandelstollen - saftig, nüssig, ohne Rosinen
Der Mandelstollen ist eine tolle Alternative zum klassischen Christstollen. Durch die Mandelkerne mit Haut und die getrockneten Kirschen bekommt er einen herrlichen Biss und ein intensives Aroma.
Rezeptinfos
Zutaten für den Mandelstollen
- 500 gMehl
- 225 gButter, zimmerwarm (125 g für den Teig, 100 g zum Bestreichen)
- 150 gPuderzucker (zum Bestreuen)
- 100 ggetrocknete Kirschen
- 75 gMandelkerne mit Haut
- 60 gZucker
- 30 gfrische Hefe
- 200 mlMilch
- 1 PäckchenVanillin-Zucker
- 1Ei
- 1/2 ELAmaretto
- 1 PriseSalz
Zubereitung des Mandelstollens
- Erwärmen Sie die Milch auf ca. 35 Grad. Bröseln Sie die Hefe hinein, fügen Sie den Zucker hinzu und verrühren Sie alles gut. Lassen Sie den Vorteig ca. 15 Minuten an einem warmen Ort stehen, bis er schäumt.
- Geben Sie Mehl, Vanillin-Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel. Fügen Sie 125 g weiche Butter, das Ei und den gegangenen Vorteig hinzu. Kneten Sie alles zu einem glatten Hefeteig. Decken Sie den Teig ab und lassen Sie ihn ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
- Kneten Sie die Mandelkerne, die getrockneten Kirschen und den Amaretto in den gegangenen Teig ein. Formen Sie aus dem Teig einen Stollen (ovale Form mit typischer Mittelfalte). Legen Sie ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lassen Sie ihn nochmals ca. 20 Minuten ruhen.
- Backen Sie den Stollen im vorgeheizten Ofen zunächst bei 225 Grad ca. 10 Minuten. Schalten Sie dann auf 175 Grad herunter und backen ihn weitere 30-40 Minuten. Nach ca. 20 Minuten können Sie den Stollen ggf. mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.
- Schmelzen Sie die restlichen 100 g Butter und bestreichen Sie den noch warmen Stollen großzügig damit. Bestäuben Sie ihn sofort mit dem Puderzucker, so dass eine dicke weiße Schicht entsteht. Lassen Sie den Stollen vollständig auskühlen.
Tipps für das Rezept
Hefe und Lagerung
Nehmen Sie die Hefe rechtzeitig aus dem Kühlschrank - zimmerwarme Hefe geht deutlich besser als kalte. Beim Amaretto empfehlen wir den Disaronno als besonders aromatische Variante. Lassen Sie den fertigen Stollen nach dem Auskühlen am besten 2-3 Wochen in Pergamentpapier eingewickelt an einem kühlen Ort nachreifen - so entfaltet sich das Aroma besser.
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Der Stollenklassiker mit Mandelrolle
Der Mandelstollen ist einer der traditionellsten Stollenrezepte, die es gibt. Mit einer zarten Mandelfüllung und der charakteristischen gefalteten Form ist er ein wahrer Klassiker der Weihnachtsbäckerei. Anders als der aufwändigere Erdnuss-Schoko-Stollen setzt dieser auf Tradition und Einfachheit. Die getrockneten Kirschen geben ihm eine fruchtige Note, die perfekt zu den Mandeln passt. Ein echter Vorteil dieses Rezepts: Es kommt ohne die schwer zu beschaffenden Trockenfrüchte wie Orangeat und Zitronat aus - Kirschen sind ganzjährig verfügbar und günstiger.
Mandelkerne vorbereiten - geschält oder mit Haut
Dieses Rezept schreibt Mandelkerne mit Haut vor. Das verleiht dem Stollen eine leicht nussige, rustikal-authentische Note. Die Haut gibt dem Gebäck mehr Struktur und Geschmack. Alternativ können auch geschälte Mandeln verwendet werden - sie ergeben einen sanfteren Geschmack. Die Mandeln sollten frisch sein, da Fette in Nüssen schnell ranzig werden. Am besten lagert man Mandelkerne im Kühlschrank oder Gefrierschrank. Gemahlene Mandeln oder Mandelmehl sind nicht geeignet, da sie zu schnell austrocknen.
Hefeteig - die langhaltige Teigvariante
Der Hefeteig macht diesen Stollen deutlich aufwändiger als Mürbeteig-Stollen. Der Teig braucht mehrere Ruhezeiten: erst beim Ansetzen des Vorteigs etwa 30 Minuten, dann nach dem Einarbeiten der restlichen Zutaten eine volle Stunde, und schließlich nochmal 20 Minuten nach dem Formen. Diese Zeiten sollten nicht unterschritten werden, sonst wird der Stollen kompakt. Ein großer Vorteil von Hefeteigen ist ihre Lagerfähigkeit - ein Mandelstollen kann 3-4 Wochen lagern, ohne auszutrocknen, solange er luftdicht eingewickelt ist. Die Aromen entwickeln sich sogar noch nach dem Backen weiter.
Mandel-Paste und Butter-Ummantelung
Die zerlassene Butter, mit der der Stollen nach dem Backen bestrichen wird, ist nicht bloß Dekoration - sie trägt wesentlich zur Konsistenz und Haltbarkeit bei. Sie versiegelt die Oberfläche und verhindert, dass der Stollen austrocknet. Besonders hochwertige Butter sollte verwendet werden, da man sie schmeckt. Die Puderzucker-Vanillin-Mischung, die abschließend aufgestreut wird, ist Markenzeichen vieler Stollen - sie sieht hübsch aus und gibt dem Gebäck seine typische weiße Optik.
Reifezeit - 3-4 Wochen mindestens
Nach dem Backen muss dieser Stollen reifen. Mindestens 2-3 Wochen sollten verstreichen, bevor man ihn anschneidet. Wickeln Sie den Stollen nach dem Erkalten in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn an einem kühlen Ort. In dieser Zeit harmonisieren alle Aromen, und der Teig wird saftiger. Manche schwören sogar darauf, dass ein Stollen nach 4-6 Wochen Reifezeit sein volles Aroma erreicht.
Das Rezept im Internet: https://www.rezepte-und-tipps.com/rezepte/festtagsessen/weihnachtsrezepte/weihnachtsgebaeck/stollen/mandelstollen.html


