Rezept für Gewürzspekulatius

Spekulatius besteht aus Mürbeteig, der in Form von Figuren gebacken wird. Woher das Gebäck ursprünglich kommt, ist nicht geklärt - es könnte aus Belgien, den Niederlanden oder auch aus der Region um den Niederrhein oder Westfalen stammen. Sicher ist aber, dass dieses Weihnachtsgebäck lecker schmeckt und auch einfach zu Hause selbst gebacken werden kann, wie Ihnen unser Rezept für Gewürzspekulatius zeigt.

Rezept für Gewürzspekulatius
Das Rezept für Gewürzspekulatius ist recht einfach. - Symbolbild: © Monster - stock.adobe.com

Gewürzspekulatius - ein Klassiker zu Weihnachten

Das Rezept für Gewürzspekulatius ist ein echter Klassiker, der in der Adventszeit auf keinem Plätzchenteller fehlen sollte.

Rezeptinfos

Vorbereitungszeit1:30 h
Backzeit15 Min.
Gesamtzeit1:45 h
Portionenca. 30-40 Plätzchen
GerichtGebäck
SchwierigkeitEinfach
PreisMittel

Zutaten für den Gewürzspekulatius

  • 300 gWeizenmehl
  • 200 gButter
  • 125 gZucker
  • 100 ggeriebene Mandeln
  • 2Eier
  • 2 TLgemahlener Zimt
  • 1 TLLebkuchengewürz
  • 1/2 TLBackpulver
  • 1 MesserspitzeMuskatblüte
  • 1 MesserspitzeKardamom

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  1. Wiegen Sie alle Zutaten ab und rühren dann die Butter mit Zimt, Lebkuchengewürz, Muskatblüte und Kardamom schaumig. Fügen Sie dann den Zucker und die Eier hinzu. Vermischen Sie das Mehl mit dem Backpulver und den Mandeln und geben es zur Buttermischung. Alles gut verkneten und den Teig für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  2. Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und bestäuben Sie die Spekulatiusformen mit etwas Mehl. Drücken Sie dann jeweils etwas Teig in die Formen und schneiden überschüssigen Teig mit einem Messer glatt ab. Drehen Sie die Form dann um und klopfen Sie leicht darauf. So löst sich der Teig aus der Form. Legen Sie die fertigen Formen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  3. Backen Sie bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten. So einfach ist das Gewürzspekulatius backen!

Das passt dazu

Gewürzspekulatius passt wunderbar zu einer Tasse Glühwein, Kinderpunsch oder einem heissen Tee in der Adventszeit. Guten Appetit!

Tipp der Redaktion

Wer keine Spekulatiusformen hat, kann den Teig ca. 3 mm dick mit einem Nudelholz ausrollen und mit normalen Formen Kekse ausstechen. Das Ergebnis ist weniger spektakulär optisch, aber geschmacklich absolut gleichwertig. Gerade kurz vor der Adventszeit bekommt man die speziellen Weihnachtsgewürze in jedem Supermarkt. Da Sie nur wenig von dem jeweiligen Gewürz benötigen, sollten Sie das Päckchen danach gut verschließen.

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Das Spekulatiusgewürz - Geschmacksgeheimnis

Das Geheimnis des Gewürzspekulatius liegt in seiner charakteristischen Gewürzmischung. Das klassische Spekulatiusgewürz besteht aus Zimt, Nelken, Muskat, Kardamom, Ingwer und weissem Pfeffer. Jede Bäckerei und jede Familie hat dabei ihre eigene, oft geheim gehaltene Mischung, die über Generationen weitergegeben wird. Die richtige Balance dieser Gewürze macht den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Plätzchen und einem echten Spekulatius.

Herkunft - Belgien und Niederlande

Die genaue Herkunft des Spekulatius ist nicht eindeutig geklärt. Am wahrscheinlichsten ist ein Ursprung in Belgien und den Niederlanden, wo er unter dem Namen „speculaas“ bekannt ist. Auch im Rheinland und in Westfalen hat er eine lange Tradition. Der Name leitet sich vermutlich vom lateinischen „speculum“ (Spiegel) ab - ein Hinweis auf die Spekulatiusformen, in denen das Gebäck seinen charakteristischen Abdruck erhält.

Spekulatiusformen und Holzmodel

Traditionell wird Spekulatius in geschnitzten Holzformen (Spekulatiusmodel) gebacken, die figurürliche Motive zeigen - Windmühlen, Reiter, Weihnachtsmänner oder biblische Szenen. Das Abdrücken des Teiges in die Form und das sorgfältige Herauslösen ist eine kleine Kunst für sich. Wer keinen Holzmodel besitzt, kann auch Spekulatiusformen aus Kunststoff verwenden - oder den Teig einfach mit herkömmlichen Ausstechformen in beliebige Formen bringen.

Unterschied zu Mandelspekulatius

Neben dem Gewürzspekulatius gibt es den Mandelspekulatius, der mit gehackten oder blättrig geschnittenen Mandeln bestreut wird, die beim Backen eine knusprige Kruste bilden. Der Gewürzspekulatius dagegen besticht durch sein intensives Gewürzaroma ohne sichtbare Nussstuecke. Beide Varianten sind beliebt - welche die bessere ist, bleibt Geschmackssache.

Variationen und Geschmacksoptionen

Das Grundrezept lässt sich vielfältig abwandeln: Mit etwas geriebenem Ingwer wird der Spekulatius pikanter. Ein Hauch Orangenschale gibt eine frische Note. Wer möchte, kann auch dunklen Rohrzucker statt normalem Zucker verwenden - das vertieft das Karamell-Aroma. Auch eine Schokoladen-Version ist denkbar: einfach einen Teil des Mehls durch Kakao ersetzen. So kann jeder seinen ganz persönlichen Lieblingsspekulatius entwickeln.