Zitrussterne - mürbe Weihnachtsplätzchen mit Zitronenaroma
Ein unkomplizierter Mürbeteig mit Zitronenaroma, bestrichen mit Eigelb und bestreut mit Hagelzucker - so entstehen Zitrussterne, die jung und alt begeistern.
Rezeptinfos
Zutaten für ca. 40-50 Zitrussterne
- 400 gMehl
- 200 gButter
- 120 gZucker
- 4 PäckchenZitronenaroma
- 2Eier
- 1 PriseSalz
- 2 ELSchlagsahne
- 2Eigelb
- Hagelzucker
Zubereitung der Zitrussterne
- Butter in einer Pfanne schmelzen und kurz abkühlen lassen. Mehl, Butter, Zucker, Zitronenaroma, 2 Eier und eine Prise Salz in einer Schüssel zu einem Mürbeteig vermengen. Die Schüssel zugedeckt für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
- Arbeitsfläche gründlich säubern und mit Mehl bestäuben. Eigelb mit der Sahne in einer kleinen Schüssel vermischen und den Hagelzucker ebenfalls in eine kleine Schüssel geben - beides griffbereit stellen. Backpapier auf ein Backblech legen. (Tipp: Am besten zwei Bleche vorbereiten. Während eines im Ofen ist, kann das andere belegt werden.)
- Eine Handvoll Teig aus der Schüssel nehmen und nochmals etwas durchkneten. Dann auf der Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Die Sterne auf das Backblech legen, mit der Eimischung bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
- Zitrussterne bei 200 Grad ca. 10 Minuten backen. Dann ein wenig auskühlen lassen und in Keksdosen aufbewahren.
Tipps für das Rezept
Tipps der Redaktion
Besorgen Sie die Zutaten am besten rechtzeitig. Eine Woche vor dem ersten Advent kann das etwas schwierig werden, da dann viele Menschen Backzutaten kaufen wollen.
Damit der Teig nicht am Nudelholz kleben bleibt, Teig und Nudelholz vor dem Ausrollen mit etwas Mehl bestäuben. Wer kein Nudelholz hat, kann auch eine saubere Weinflasche verwenden.
Möchten Sie ein natürlicheres Aroma, können Sie statt Zitronenaroma auch den Abrieb von 2-3 unbehandelten Zitronen verwenden - das gibt den Sternen ein besonders frisches Zitrusaroma.
Zitrusabrieb und Zitronenaroma - der Unterschied
Der Name „Zitrussterne“ kann verwirrend sein. Dieses Rezept nutzt Zitronenaroma, also ein Essenz-Produkt aus dem Supermarkt. Das ist einfacher zu handhaben als frischen Zitronenabrieb, aber auch weniger natürlich. Für größere Authentizität kann man stattdessen Abrieb einer frischen Zitrone oder Orange verwenden - etwa 2-3 Teelöffel der geriebenen Zeste statt des Aromas.
Der Vorteil von Zitronenaroma ist die Dosierbarkeit und Lagerbarkeit. Die Intensität ist konsistent und es gibt keine Bitterstoffe, die manchmal beim Abreiben entstehen können. Viele Bäcker nutzen eine Mischung aus beidem: etwas Aroma für die Grundkonsistenz plus ein wenig echtem Abrieb für das gewisse Extra.
Mürbeteig mit Zitrusnote
Der Mürbeteig mit Zitronenaroma ist eine klassische Kombination. Die Säure der Zitrone wirkt wie ein Geschmacksverstärker und gibt dem ansonsten süßen Teig eine dezente Frische. Ohne Zitronenaroma würde der Teig sehr süßlich wirken - mit Aroma bekommen die Plätzchen Tiefgang.
Das Ei und die Schlagsahne in diesem Rezept machen den Teig geschmeidig und etwas cremiger als ein klassischer Mürbeteig. Sie können den Teig leichter kneten, ohne dass er zerbricht.
Ausstechen und die perfekte Größe
Sterne sind einer der beliebtesten Ausstecher für Weihnachtsplätzchen. Mit einer Ausstechergröße von etwa 5-8 cm Durchmesser erhält man ansehnliche, handliche Plätzchen. Kleinere Sterne sehen süßer aus, größere Sterne sind eindrucksvoller.
Die Dicke des ausgerollten Teigs sollte etwa 5 mm sein. Das ist dünner als bei Butterplätzchen, wodurch die Zitrussterne knuspriger werden. Die Backzeit sollte nicht überschritten werden - bereits nach 8-10 Minuten sollten sie golden sein.
Hagelzucker als Finish
Der Hagelzucker (auch Perlzucker genannt) ist der perfekte Dekorations- und Geschmackszusatz für diese Sterne. Er gibt nicht nur optischen Glanz, sondern auch eine angenehme Knusper-Textur und Süße auf der Oberfläche. Der Hagelzucker bleibt auch bei längerer Lagerung knusprig, was bei feinerem Streuzucker nicht immer der Fall ist.
Alternativ kann man auch Puderzucker verwenden, der nach dem Abkühlen aufgestäubt wird. Das ergibt ein etwas eleganteres, weniger knuspriges Aussehen.
Herbst- und Winter-Note
Zitrussterne sind typischerweise ein Weihnachtsplätzchen, aber die Zitrusnote gibt ihnen auch eine leicht-herbstliche Qualität. Sie passen perfekt in den Herbst und die Übergangszeit zum Winter. Manche Bäcker stellen diese Plätzchen bereits im September her und lagern sie in luftdicht verschlossenen Dosen.
Die Zitrone symbolisiert in der traditionellen deutschen Bäckerei auch Licht und Sonne - eine schöne metaphorische Ergänzung zu den dunklen Wintermonaten.
Orange als Alternative - Citrus-Variationen
Statt Zitronenaroma kann man auch Orangenaroma verwenden, was die Plätzchen etwas fruchtiger und süßer macht. Manche Bäcker geben sogar eine Mischung aus Zitrone und Orange in den Teig und erhalten so ein interessantes, komplexes Geschmacksprofil. Wer mutig ist, kann auch zum echten Abrieb von biologischen Zitrusfrüchten greifen - die Säure und das ätherische Öl machen den Unterschied deutlich spürbar und intensiver als jedes Aroma aus der Flasche.
Die Sternform verleiht diesen Plätzchen auch eine gewisse Festlichkeit, die sie über den bloßen Geschmack hinaus zu etwas Besonderem macht. In einer weihnachtlichen Dose angerichtet sind Zitrussterne ein wunderschönes, hochwertiges Geschenk.
Das Rezept im Internet: https://www.rezepte-und-tipps.com/rezepte/festtagsessen/weihnachtsrezepte/plaetzchenrezepte/zitrussterne.html