Butterplätzchen - klassischer Mürbeteig zum Ausstechen
Ein einfaches Rezept für Butterplätzchen aus Mürbeteig, das auch Kindern gelingt.
Rezeptinfos
Zutaten für die Butterplätzchen
- 3Eier
- 250 gZucker
- 500 gWeizenmehl
- 250 gButter
- Mehl für die Arbeitsfläche
- 3-4Eigelb zum Bestreichen
- Streusel und gehäckte Nüsse zum Verzieren
Zubereitung der Butterplätzchen
- Zunächst schmelzen Sie die Butter in einer Pfanne und lassen sie dann etwas abkühlen. In der Zwischenzeit verrühren Sie die 3 Eier mit dem Zucker. Geben Sie dann das Weizenmehl dazu. Nun gießen Sie die Butter mit in die Schüssel und vermengen alles gut. (Achtung: es wird ein klebriger Teig.)
- Stellen Sie die Schüssel mit dem Teig nun für einige Stunden in den Kühlschrank (ca. 2-3 Stunden).
- Säubern Sie die Arbeitsfläche gründlich und bestreuen sie dann mit Mehl. Geben Sie die Streusel und Nüsse sowie die Eigelb jeweils in eine Schüssel und stellen diese griffbereit. Legen Sie Backpapier auf das Backblech. (Im Idealfall verwenden Sie 3 Backbleche: eins ist im Ofen, eins kühlt aus und eins belegen Sie.)
- Nehmen Sie ca. eine Handvoll Teig aus der Schüssel, kneten diesen weich und rollen ihn mit einem Nudelholz auf der Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick aus. Stechen Sie nach Belieben Motive aus und legen diese auf das Backblech. Bestreichen Sie die Plätzchen dann mit etwas Eigelb und bestreuen sie nach Belieben mit Streuseln oder Nüssen.
- Backen Sie die Plätzchen dann bei 200 Grad ca. 10 Minuten. Anschließend etwas abkühlen lassen und in Keksdosen verstauen. Das wiederholen Sie so lange, bis der Teig verbraucht ist. Guten Appetit!
Tipps für das Rezept
Tipp der Redaktion
Wenn Sie - wie viele traditionell - am ersten Adventswochenende die Butterplätzchen backen wollen, sollten Sie die Zutaten rechtzeitig einkaufen, da diese manchmal schon eine Woche vorher ausverkauft sind.
Zum Bestreuen verwenden wir gerne bunte Zuckerstreusel und Schokostreusel sowie gehäckte Haselnüsse (siehe Foto). So ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Damit der Teig nicht am Nudelholz kleben bleibt, bestreuen Sie den Teig und auch das Nudelholz vor dem Ausrollen mit etwas Mehl. Wer kein Nudelholz hat, kann auch eine saubere Weinflasche verwenden.
Das Rezept im Internet: https://www.rezepte-und-tipps.com/rezepte/festtagsessen/weihnachtsrezepte/plaetzchenrezepte/butterplaetzchen.html
Mürbeteig - Die Grundlage für Butterplätzchen
Ein gutes Butterplätzchen basiert auf einem perfekten Mürbeteig. Dieser Teig wird durch die hohe Butter-Eier-Zucker-Kombination charakterisiert. Das Verhältnis von Fett zu Mehl ist entscheidend: Je höher der Butteranteil, desto zarter und brüchiger wird der Teig. Dieses Rezept setzt auf genau die richtige Balance, um Plätzchen zu schaffen, die knusprig außen und zart innen sind.
Der Name „Mürbeteig“ kommt vom deutschen Wort „mürbe“, was „zart“ bedeutet. Der Teig sollte tatsächlich zart und krümelig wirken, wenn man ihn knetet.
Butterqualität ist wichtig
Bei diesem Rezept ist die Butterqualität deutlich spürbar. Verwende hochwertige Butter mit gutem Geschmack - sie ist das Aroma-Rückgrat dieser einfachen Plätzchen. Salzbutter oder ungesalzene Butter? Das ist Geschmackssache, aber bei süßen Plätzchen sollte ungesalzene Butter verwendet werden.
Die Butter sollte zerlassen, aber nicht zu heiß sein. Ein Tipp: Schmelzen Sie die Butter langsam über niedriger Hitze. So wird das Aroma intensiver und gleichmäßiger.
Ausrollen und Ausstechen - mit den richtigen Handgriffen
Nach der Kühlzeit ist der Teig perfekt zum Verarbeiten. Ein Nudelholz ist das beste Werkzeug - wenn man keines hat, funktioniert auch eine Weinflasche. Die Dicke von etwa 0,5 cm ist ideal: dünn genug zum Knusprig-Werden, aber dick genug, dass die Plätzchen nicht brechen.
Beim Ausstechen sollte man den Ausstecher senkrecht ansetzen und mit leichtem Drehimpuls herausdrehen. So entstehen saubere Kanten. Zwischen dem Rollen neuen Teigs sollten die ausgestochenen Formen auf Backpapier liegen, damit sie nicht ankleben.
Eigelbglasur und Dekoration
Die Eigelbglasur ist das Geheimnis für glänzende, appetitanregende Plätzchen. Das Eigelb wird mit etwas Wasser vermischt und damit bekommen die Plätzchen einen goldenen Glanz. Manche streichen das Eigelb vor dem Backen auf, andere danach. Beide Varianten funktionieren.
Die Dekoration mit buntem Zucker, Streuseln oder gehackten Haselnüssen gibt jedem Plätzchen Charakter. Traditionell werden verschiedene Sorten gebacken: Herzen mit roten Streuseln, Sterne mit Hagelzucker, Tiere mit Schokostreuseln. Das macht das Naschwerk visuell interessant und gibt Kindern beim Backen Raum zur Kreativität.
Lagerung in Keksdosen
Butterplätzchen halten sich in luftdichten Keksdosen mehrere Wochen. Am besten lagert man verschiedene Sorten getrennt, damit die Aromen sich nicht vermischen. Ein altes Bäcker-Geheimnis: Wer ein Stück trockenes Brot in die Dose legt, erhält besonders lang knusprige Plätzchen. Das Brot nimmt die Feuchtigkeit auf.
Bewahren Sie die Dosen an einem kühlen Ort auf - nicht im Kühlschrank, da die Plätzchen dort Feuchtigkeit aufnehmen würden. Mit guter Lagerung bleiben Butterplätzchen lange lecker und knusprig, auch wenn sie mehrere Wochen alt sind. Viele Familien backen diese beliebten Plätzchen bereits im Oktober und lagern sie bis Weihnachten, um den Stress kurz vor den Feiertagen zu minimieren.


