Kalorienfallen auf dem Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmusik, weihnachtliche Düfte und viele Leckereien - so sieht ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt meist aus. Doch leider nimmt man mit den Leckereien oft sehr viele Kalorien zu sich. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie Kalorienfallen auf dem Weihnachtsmarkt erkennen und vermeiden können.

Kalorienfallen auf dem Weihnachtsmarkt: Glühwein und Süßigkeiten
Kalorienfallen auf dem Weihnachtsmarkt: Glühwein und Süßigkeiten - Symbolbild: © drubig-photo - stock.adobe.com

Wo lauern viele Kalorien auf dem Weihnachtsmarkt?

Weihnachtsmärkte bringen mit festlich geschmückten, gemütlichen Holzhäusern, nostalgischen Kinderfahrgeschäften und musikalischen Darbietungen Licht und Leben in den dunklen Dezember. Viele Märkte beginnen sogar bereits im November und ziehen mit ihren köstlichen Gerüchen nach Pfefferkuchen, gebrannten Mandeln, Zimt, Nelken und Glühwein die Passanten magisch an. Nicht nur Familien besuchen die Märkte, um abends in bester Adventsstimmung etwas zu essen; auch Berufstätige nutzen das weihnachtliche Treiben, um sich in ihrer Mittagspause schnell und unkompliziert zu stärken. Dabei stolpern sie häufig nicht nur in Fett- und Kalorienfallen, sondern sitzen anschließend mit einem schweren Kloß im Bauch am Arbeitsplatz.

Kalorienfalle Glühwein

Glühwein ist in den vergangenen Jahren wegen seiner minderen Qualität und seinem Übermaß an Zucker in Verruf geraten. Oft wird ein billiger Wein verwendet und mit einer fertigen Gewürzmischung angereichert; nur selten basieren die ausgeschenkten Punschgetränke auf einem eigenen Rezept und frischen Gewürzen. Zu süßer Glühwein steigt schnell in den Kopf und kann bei empfindlichen Mägen für Turbulenzen sorgen. Trotzdem gehören auch die hochwertigen Glühweine mit durchschnittlich 230 Kalorien pro Becher zu jenen Weihnachtsfreuden, die bei einer anstehenden Gewichtsreduktion nur eine Ausnahme bilden sollten. Eine gute Alternative ist ein heißer Tee - dieser wärmt ebenso gut, hat aber deutlich weniger Kalorien.

Kalorienfalle Gebrannte Mandeln

Gebrannte Mandeln klingen zunächst wie eine gute Wahl - schließlich sind Nüsse gesund mit ihren Mineralien und Vitaminen. Allerdings sind gebrannte Mandeln mit einer dicken Zuckerkruste überzogen, was die Kalorienbilanz erheblich verschiebt. Eine typische Portion von etwa 100 g enthält schnell 400-500 Kalorien. Das ist fast ein Viertel des Tagesbedarfs einer durchschnittlichen Frau. Wer nicht ganz darauf verzichten möchte, kann eine Portion mit jemandem teilen.

Kalorienfalle Kartoffelpuffer und Schmalzgebäck

Kartoffelpuffer werden typischerweise in viel Öl frittiert und dann gerne mit Sauerrahm oder Apfelmus gereicht. Eine normale Portion mit drei Puffern und Toppings kann leicht 250-300 Kalorien erreichen. Ähnlich verhält es sich mit Schmalzgebäck, Mutzenmandeln und anderen in Fett frittierten Speisen - das Öl macht aus vermeintlich leichten Snacks echte Kalorienbomben.

Kalorienfalle Bratwurst und Grillwerk

Die klassische Bratwurst ist mit rund 30 Prozent Fett regelrecht durchwachsen. Eine durchschnittliche Thüringer Bratwurst mit Brötchen liegt bei etwa 400-500 Kalorien - keine leichte Zwischenmahlzeit. Fleischhaltige Wurstprodukte sind überdies oft mit Konservierungsstoffen belastet.

Kalorienfalle Waffeln und Crepes

Frische Waffeln riechen verführerisch, doch eine Waffel mit Puderzucker und Creme enthält 200-300 Kalorien. Crepes sind zunächst kaloriensparender, aber auch hier wird schnell reichlich Zucker und Fett hinzugefügt. Besser: Eine normale Waffel ohne zusätzliche Süßungen oder ein Crepe mit Obst statt Schokolade.

Kalorienfalle Süßigkeiten

Marzipan und Nougat sind das Nonplusultra der kaloriengeschwängerten Sünden, da ein reicher Fettanteil mit einer ordentlichen Portion Zucker einhergeht. Nüsse haben zwar einen hohen Fettanteil, sind aber wegen der zahlreich vorhandenen Mineralien und Vitamine trotzdem ein empfehlenswerter Snack - am besten ungebrannt und ohne Zuckerkruste.

Strategien zur Vermeidung von Kalorienfallen

Es gibt bewährte Strategien, um auf dem Weihnachtsmarkt nicht in jede Kalorienfalle zu tappen. Das Wichtigste: nicht hungrig auf den Markt gehen. Wer mit einem vollen Magen flaniert, fällt weniger leicht den Versuchungen zum Opfer. Zweitens: vor jedem Kauf innehalten und überlegen, ob man das wirklich möchte oder nur vom Duft verführt wird. Drittens: nicht vergessen, ausreichend Wasser zu trinken - ein Glas Wasser vor einem Snack mindert den Hunger. Viertens: bewusstes Genießen statt gedankenloses Konsumieren - langsam essen, kauen, den Geschmack wahrnehmen. So wird man schneller satt und braucht weniger.

Kalorienarme Alternativen auf dem Weihnachtsmarkt

Eine leckere Alternative zu kalorienreichen gebrannten Mandeln sind heiße Esskastanien: Mit nur etwa 50-60 Kalorien pro 100 g sind sie weit weniger kalorienreich. Etwas weniger Kalorien als Glühwein hat Apfelpunsch oder Kinderpunsch (also ohne Alkohol) - etwa 80-120 Kalorien pro Becher, immerhin ein Drittel weniger. Statt Bratwurst mit Brötchen kann man einen dünnen Prager Schinken mit Senf essen und spart damit rund 150 Kalorien.

Das Wichtigste: Maßvolles Genießen

Erliegt man den Versuchungen, sollte wenigstens darauf geachtet werden, dass sie mit den typischen Weihnachtsgewürzen Zimt, Anis, Ingwer, Kardamom und Vanille angereichert wurden. Diese Gewürze heben den Serotoninspiegel, unterstützen die Verdauung und wärmen von innen. Der Schlüssel liegt im maßvollen Genießen: maximal zwei dieser Kalorienfallen bewusst auswählen - in kleineren Mengen genießt man intensiver und bereut es danach nicht.