Entenbraten mit Orangensauce - einfach zubereitet
Ein klassisches Weihnachtsrezept: Entenbraten mit einer frisch zubereiteten Orangensauce aus Bratensaft, Geflügelfond und Orangenmarmelade.
Rezeptinfos
Zutaten für den Entenbraten mit Orangensauce
Die folgenden Mengen sind ausreichend für 4 Personen.
- 1küchenfertige Ente
- 75 gZucker
- 75 gkalte Butter
- 400 mlGemüsefond
- 4Orangen
- 5 ELWeißweinessig
- 5 ELZitronensaft
- 2 ELOrangenmarmelade
- 1 ELOrangenlikör
- Salz
- Pfeffer
Zubereitung des Entenbratens mit Orangensauce
- Die Ente waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Bauchöffnung mit Holzspießen oder Rouladennadeln zustecken. Die Keulen über dem Sterz mit Küchengarn zusammenbinden.
- Einen Bräter mit Öl bestreichen und die Ente mit der Brust nach oben hineinlegen. Im Backofen bei 225 Grad ca. 105 Minuten braten. Nach 15 Minuten 125 ml heißes Wasser in den Bräter gießen.
- In der Zwischenzeit die Orangen waschen, trocknen und dünn schälen. Den Saft auspressen. Die Schale in Streifen schneiden und in kochendem Wasser blanchieren. Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- In den letzten 45 Minuten die Ofentemperatur auf 175 Grad reduzieren.
- Ist die Ente gar, aus dem Bräter nehmen und im Ofen warm stellen. Den Bratensaft entfetten und in einen Topf geben. Geflügelfond und Orangenmarmelade dazugeben, aufkochen lassen. Zucker und Weißweinessig verrühren, hinzufügen und wieder aufkochen lassen. Anschließend den Orangensaft und Zitronensaft hinzufügen.
- Die Sauce durch ein Sieb gießen und Butterflöckchen einrühren. Mit Salz, Pfeffer und dem Orangenlikör abschmecken.
- Die Ente auf eine Servierplatte legen und mit den Orangenschalen sowie etwas Petersilie garnieren. Dazu können Klöße und Rotkohl gereicht werden. Guten Appetit!
Tipps für das Rezept
Tipps für das Rezept
Wie merkt man, dass die Ente fertig gebraten ist?
Stechen Sie mit einer Gabel vorsichtig in das Fleisch am Ende der Keulen. Lässt dieses sich einfach lösen, ist die Ente fertig.
Wie kann man die Sauce entfetten?
Dafür gibt es extra Fettkannen. Durch diese wird die Sauce gegossen und das Fett bleibt in der Kanne zurück. Eine andere Möglichkeit ist, mit einer Saucenkelle an der Oberfläche das Fett an den Topfrand zu rühren und dort aufzunehmen.
Tipp der Redaktion
Bei der Wahl der Ente kann man zwischen Frischfleisch und Tiefkühlware unterscheiden. Eine frische Ente ist im Geschmack intensiver. Tiefgefrorene Enten sollten ca. 24 bis 48 Stunden im Kühlschrank auftauen. Für eine knusprige Haut ist eine trockene Oberfläche vor dem Braten wichtig.
Was kann man als Vorspeise und Dessert zum Entenbraten servieren?
Greifen Sie bei der Vorspeise und dem Dessert das Thema Orangen auf. Als Vorspeise bietet sich beispielsweise eine Möhrensuppe mit Orangensaft oder ein Wirsingsalat mit Orangen an. Als Dessert passt Orangenquark oder Orangenplätzchen.
Orangenmarmelade und Orangelikör weiter verwenden
Für dieses Rezept benötigt man nur wenig Orangenmarmelade und Orangenlikör. Orangenmarmelade passt auch prima aufs Frühstücksbrötchen oder lässt sich für Kuchen und Plätzchen verwenden. Der Orangenlikör eignet sich prima zum Mixen von Cocktails, etwa für einen Apple Martini oder Cosmopolitan - auch als Aperitif vor dem Essen. Bei uns finden Sie weitere Geflügel Rezepte!
Die Füllung - mehr Geschmack aus der Ente
Eine Füllung mit Äpfeln und Zwiebeln ist klassisch und harmoniert perfekt mit der später verwendeten Orangensauce. Äpfel bringen Säure und eine leichte Süße mit, die das fette Entenfleisch ausgleicht. Zwiebeln sorgen für Würze und ein tiefes Aroma. Kurz angebratene Zwiebeln setzen sich geschmacklich noch intensiver ins Fleisch durch. Manche Köche verwenden auch Aprikosen oder Rosinen. Die Füllung sollte nicht zu fest gepackt werden, damit die Ente gleichmäßig gart.
Ofentemperatur und Garzeiten
Das Braten einer Ente erfordert zwei Phasen: Zunächst bei höherer Temperatur von etwa 225 Grad, um die Haut zu bräunen. Nach etwa 15 bis 20 Minuten auf 175 bis 200 Grad reduzieren, damit das Fleisch durchgart, ohne auszutrocknen. Als Faustregel gilt ca. 18 bis 20 Minuten pro 500 g Ente. Regelmäßiges Begießen mit dem auslaufenden Bratensaft hält die Haut feuchtig.
Kerntemperatur und Garprobe
Ein Fleischthermometer bietet Sicherheit: Das Fleisch sollte eine Innentemperatur von 74 bis 77 Grad erreichen. Die klassische Gabelprobe funktioniert ebenfalls: Sticht man in den dicksten Teil der Keule und das Fleisch gibt leicht nach ohne Widerstand, ist die Ente fertig. Der auslaufende Saft sollte klar sein, nicht rosa oder rot.
Die Orangensauce perfektionieren
Der Bratensaft bildet die Basis der Sauce. Wer ihn entfetten möchte, kann eine Fettkanne verwenden oder den Sud im Kühlschrank erkalten lassen und das erstarrte Fett abnehmen. Der Geflügelfond verstärkt die Tiefe des Geschmacks. Weißweinessig und Zitronensaft sorgen für die nötige Säure, die Orangenmarmelade verleiht eine samtige Textur. Der Orangenlikör am Ende ist optional - wer es alkoholfrei möchte, nimmt einfach mehr Orangensaft. Butterflöckchen am Ende geben eine glänzende Oberfläche.
Klassische Beilagen
Rotkohl ist eine traditionelle Begleitung, die durch ihre Säure und das intensive Aroma hervorragend zu Ente passt - er kann bereits einen Tag vorher zubereitet werden. Knödel oder Kartoffelklöße nehmen die Sauce wunderbar auf. Gedünstete Kartoffeln oder Kartoffelbrei sind dagegen leichter verdaulich und moderner. Auch Gemüse wie Brokkoli oder grüne Bohnen passen gut.
Resteverwertung - nichts wegwerfen
Nach dem Festessen bleibt oft noch Entenfleisch übrig. Dieses lässt sich herrlich für ein Enten-Ragout verwenden oder kalt als Belag auf Brot servieren. Die Entenkarkasse ergibt einen wunderbaren Fond, den man einfrieren kann - ideal später für Suppen oder Soßen. Entenfett eignet sich hervorragend zum Braten von Kartoffeln und verleiht ihnen ein unvergleichliches Aroma.
Das Rezept im Internet: https://www.rezepte-und-tipps.com/rezepte/festtagsessen/weihnachtsrezepte/entenbraten-orangensauce.html


