Die Möhren zum Einfrieren vorbereiten
Es ist wichtig, Möhren möglichst so einzufrieren, dass sie direkt aus dem Tiefkühlfach weiterverarbeitet werden können. Ganze Möhren einzufrieren erweist sich meist als Fehler, denn hier müssen sie zunächst angetaut werden, bevor sie sich in Stücke schneiden lassen.
Möhren einfrieren — die Vorbereitung:
- gründlich waschen
- sorgfältig schälen
- in die gewünschten Stücke schneiden
Möhren können problemlos als Sticks, Scheiben, Viertel oder auch Hälften eingefroren werden. Die zurechtgeschnittenen Stücke werden anschließend blanchiert (siehe Anleitung Möhren blanchieren). Hierbei gehen Enzyme verloren, was die Haltbarkeit optimiert. Nach dem Blanchieren dürfen die Möhren noch kurz in einem Sieb abtropfen.
Möhren einfrieren: Besser in Dosen
Ein häufiges Problem beim Einfrieren von Möhren oder anderem Gemüse: Die Stücke frieren aneinander fest und können kaum portionsweise entnommen werden. Um das zu vermeiden, sollten alle Möhrenstücke zunächst auf einem kleinen Tablett oder in einer Schale mit großem Boden nebeneinandergelegt und so für eine Stunde in das Tiefkühlfach gestellt werden. Sobald die Oberfläche gut angefroren ist, können die Stücke in passende Boxen umgefüllt und vollends tiefgefroren werden.
Beim Möhren einfrieren empfehlen sich geeignete Boxen, da Gefriertüten aus Plastik inzwischen als wenig nachhaltig gelten. Die Boxen hingegen können über Jahre hinweg immer wieder verwendet werden, was viel Abfall und letztlich auch Geld spart.
Wichtig
Bevor die Boxen in den Tiefkühler gestellt werden, sollte man sie folgendermaßen beschriften: Was ist enthalten? Wann wurde es eingefroren? Außerdem sollte man die „frischen Boxen“ immer nach hinten stellen. So behält man leichter den Überblick.
Muss man die Möhren auftauen?
Möchten Sie dann die eingefrorenen Möhren verwenden, müssen Sie diese nicht extra auftauen. Einfach in gefrorenem Zustand mit Wasser in den Topf geben und kurz köcheln lassen. Vorausgesetzt, Sie haben die Möhren vor dem Einfrieren blanchiert!
Schockfrosten für optimale Qualität
Das Schockfrosten ist eine professionelle Methode, die auch im heimischen Gefrierschrank angewandt werden kann. Dabei werden die blanchierten und abgetropften Möhren zunächst auf einem Tablett im Tiefkühler für mehrere Stunden vorgefroren, bevor sie in Boxen oder Beutel verpackt werden. Dies verhindert, dass sie zusammenfrieren. Die eingefrorenen Möhren lassen sich dann leicht portionieren und man kann die Menge entnehmen, die man gerade benötigt. Diese Methode erfordert zwar etwas mehr Geduld, führt aber zu deutlich besseren Resultaten beim späteren Zubereiten.
Gefrierbrand vermeiden und Qualität erhalten
Gefrierbrand sieht unschön aus und beeinträchtigt sowohl Geschmack als auch Textur. Um dies zu vermeiden, sollten die Möhren luftdicht verpackt sein. Hochwertige Gefrierdosen mit gutem Verschluss sind daher ideal. Vakuumbeutel erledigen diese Aufgabe noch besser. Bei längerer Lagerung können Möhren auch mit Wachspapier einzeln gewickelt werden. Wichtig ist auch, die richtige Gefriertemperatur zu halten — minus 18 Grad Celsius ist der Standard für längere Haltbarkeit. Gefrorene Möhren sollten immer beschriftet werden, damit man später weiß, wie lange sie bereits lagern. Nach etwa 10 Monaten sollte man sie verbraucht haben, auch wenn sie technisch noch länger haltbar sind.

