Was man über Gemüse wissen sollte
Auf den folgenden Seiten stellen wir verschiedene Gemüsesorten kurz vor. Sie erfahren, welche Inhaltsstoffe enthalten sind, wie man das Gemüse lagert und zubereitet. Zu jeder Gemüsesorte haben wir einige Tipps zusammengestellt.
Unsere Gemüsesorten im Überblick
Hier finden Sie die Gemüsesorten, zu denen wir Wissenswertes, Lagerungs- und Zubereitungstipps zusammengestellt haben:





Gemüse - was ist das eigentlich?
Alle essbaren Pflanzenteile nennt man Gemüse. Es kann roh, gekocht als Beilage, als Salat oder Suppe verzehrt werden. Bitte beachten Sie: Die Unterscheidung von Obst und Gemüse ist nicht eindeutig. In Deutschland gibt es verschiedene Definitionen, die einander zum Teil widersprechen. Unstrittig ist aber, dass die meisten Gemüsesorten viele Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und zum Teil auch ätherische Öle enthalten. Frisches Gemüse ist für eine gesunde Ernährung unerlässlich! Man unterscheidet einmal Feldgemüse (Gemüse, das unter freiem Himmel angebaut wird) von Gemüse aus dem Gewächshaus.
Eine weitere Möglichkeit der Einteilung in Gemüsesorten ist die Erntezeit. Es gibt Frühlingsgemüse, Sommergemüse, Herbstgemüse, Wintergemüse und auch Dauergemüse, das man das ganze Jahr über ernten kann. Auch gibt es noch das Lagergemüse wie Kartoffeln, Möhren und Kohl, das man nach der Ernte lange Zeit lagern kann.
Beim Kauf von Gemüse sollten Sie darauf achten, dass es frisch, reif, unversehrt und frei von Schädlingen sowie Schadstoffen ist. Frisches, hochwertiges Gemüse erkennen Sie an einer kräftigen Farbe und einem kräftigen, dem jeweiligen Gemüse typischen Geruch. Seit 1957 kann man in Deutschland tiefgekühltes Gemüse kaufen. Durch eine schnelle Verarbeitung und moderne Kühltechnik bleiben im tiefgekühlten Gemüse Vitamine und andere Nährstoffe weitgehend erhalten. Hätten Sie gewusst: Esskastanien zählen zu den Nüssen, werden aber wie Gemüse zubereitet.
Eine andere Gemüsesorten Liste
Man kann Gemüse natürlich auch anders sortieren. Eine weitere Gemüsesorten Liste:
- Blattgemüse (z. B. Spinat, Salat)
- Blüten- & Stängelgemüse (Rhabarber, Spargel)
- Fruchtgemüse (z. B. Gurken, Paprika)
- Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Sojabohnen, Bohnen)
- Kohlgemüse (Rotkohl, Rosenkohl)
- Wurzelgemüse (z. B. Sellerie, Möhren)
- Zwiebeln und Knoblauchgemüse (z. B. rote Zwiebeln, Knoblauch)
- und andere. Auch Sprossen kann man als Gemüsesorte bezeichnen.
Tiefkühlgemüse als praktische Alternative
Wer keine frischen Gemüsesorten zur Hand hat oder unter Zeitdruck kocht, greift gerne zu Tiefkühlware. Dabei sollte man wissen, dass gefrorenes Gemüse ernährungsphysiologisch oft genauso wertvoll ist wie frisches. Das liegt daran, dass Tiefkühlgemüse direkt nach der Ernte verarbeitet und gefroren wird. Dadurch bleiben Vitamine und Mineralstoffe weitgehend erhalten. Beim Transport und der Lagerung von frischem Gemüse gehen dagegen oft Nährstoffe verloren. Tiefgefrorenes Gemüse eignet sich besonders gut für schnelle Gerichte wie Pfannengerichte, Eintöpfe und Aufläufe. Man sollte die Packung nur kurz vor der Verwendung öffnen und das Gemüse direkt in die Pfanne geben, ohne es vorher aufzutauen.
Saisonales Gemüse als Wegweiser
Die Natur gibt uns vor, wann welches Gemüse Saison hat. Wer sich daran orientiert, spart Geld und genießt intensivere Geschmacksrichtungen. Spargel und Rhabarber im Frühling, Tomaten und Zucchini im Sommer, Kürbis und Rotkohl im Herbst und Grünkohl im Winter - jede Jahreszeit bringt ihre besonderen Sorten mit sich. Durch saisonales Einkaufen unterstützt man zudem heimische Bauern und reduziert die Transportwege erheblich. Regional angebautes Gemüse hat weniger Zeit zwischen Ernte und Teller, weshalb es frischer und aromatischer schmeckt. Wer einen Garten oder Balkon hat, kann sogar selbst Gemüse anbauen - vom klassischen Tomatenstrauch bis hin zu exotischeren Sorten wie Okra oder Paprika.
Richtige Lagerung verlängert die Haltbarkeit
Wer sein Gemüse richtig lagert, hat länger Freude daran und muss weniger wegwerfen. Manche Sorten gehören ins Gemüsefach des Kühlschranks, andere fühlen sich bei Raumtemperatur wohler. Kartoffeln und Zwiebeln brauchen beispielsweise einen dunklen, kühlen Platz, aber kein Licht. Blattgemüse wie Salat und Spinat mögen es feucht und sollten in der Gemüseschublade aufbewahrt werden. Tomaten und Paprika dagegen entwickeln ihr volles Aroma besser außerhalb des Kühlschranks. Ein paar praktische Tipps: Gemüse vor der Lagerung nicht waschen - die Nässe verkürzt die Haltbarkeit. Ältere Früchte regelmäßig aussortieren, damit sie nicht die ganzen Bestände verderben. Mit etwas Planung und den richtigen Lagerbedingungen bleibt das Gemüse länger frisch und knackig.



