Italienischer Reis mit Zucchini und Weißwein
Das Rezept für italienischen Reis mit Zucchini und Weißwein ist ideal für den Sommer. Risotto-Reissorten wie Arborio oder Carnaroli haben ein dickeres Korn und enthalten mehr Stärke als andere Reissorten. Beim Kochen geben sie diese Stärke langsam ab und erzeugen so die charakteristische cremige Konsistenz, ohne dass man Sahne hinzufügen muss.
Rezeptinfos
Zutaten für italienischen Reis (für 4 Personen)
- 300 gRisotto-Reis
- 150 gLandschinken (roher Schinken)
- 100 gKräuter-Knoblauch-Frischkäse
- 100 gCreme fraiche
- 50 gParmesan
- 750 mlGemüsebrühe
- 250 mltrockenen Weißwein
- 1mittelgroße Zucchini
- 1rote Paprikaschote
- 8 StieleThymian
- 2 ELOlivenöl
- Salz
- Pfeffer
Zubereitung des italienischen Reis mit Zucchini und Weißwein
- Die Zucchini waschen, putzen und in Würfel schneiden. Die Paprika waschen, putzen, halbieren und ebenfalls in Würfel schneiden. Den Thymian waschen, trocken schütteln, die Hälfte abzupfen und hacken. Den Schinken klein schneiden. Vermengen Sie den Reis mit dem gehackten Thymian, dem Schinken, dem Olivenöl und dem Gemüse. Geben Sie diese Mischung dann in eine Auflaufform oder kleine Schmortöpfe.
- Geben Sie die Gemüsebrühe und den Weißwein in einen Topf und lassen es aufkochen. Dann in die Auflaufform gießen und diese abdecken. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad ca. 40 Minuten backen, dabei ab und zu umrühren.
- In der Zwischenzeit den Parmesan reiben und mit dem Frischkäse sowie der Creme fraiche verrühren. Ca. 10 Minuten vor Ende der Garzeit unter den Reis rühren. Nach Ende der Garzeit die Form aus dem Ofen nehmen und den italienischen Reis auf Tellern verteilen bzw. die Schmortöpfe auf je einen Teller oder Brettchen stellen und mit dem restlichen Thymian und etwas Pfeffer garnieren. Guten Appetit!
Tipps zum Rezept für italienischen Reis
Tipps & Infos
- Schinken:
Statt Landschinken können Sie auch echt italienischen Coppa verwenden. - Weißwein:
Wählen Sie eine italienische Sorte wie Pinot Grigio oder Chardonnay. Alternativ passt auch ein deutscher Müller-Thurgau. Verwenden Sie einen trockenen Wein, der auch zum Trinken geeignet ist - billiger Kochweißwein hat oft einen unangenehmen Geschmack. - Gemüsebrühe:
Die Brühe sollte warm verwendet werden, damit der Reis beim Eingießen nicht zu schnell abkühlt. Vermeiden Sie zu salzige Brühepulver - nachwürzen geht immer, übermäßig salzig lässt sich nicht rückgängig machen. - Parmesan:
Verwenden Sie frisch geriebenen Parmesan von einem Stück Parmigiano-Reggiano, nicht den geriebenen aus der Dose - der schmeckt bitter. - Variationen:
Spargel statt Zucchini passt im Frühling wunderbar, Pilze bringen Umami-Geschmack. Auch Erbsen oder Brokkoli können zugegeben werden. Für eine vegetarische Version einfach den Schinken weglassen und mehr Gemüse verwenden.
Das Rezept im Internet: https://www.rezepte-und-tipps.com/kochrezepte/reis-rezepte/italienischer-reis.html
Wer mit Reis noch wenig Erfahrung hat, findet in unseren Tipps zum Reis kochen für Anfänger bewährte Tricks aus der Küche. Und wenn es einmal herzhafter sein darf, probieren Sie auch unseren Nudelauflauf mit Hackfleisch und Zucchini.
Typische Fehler beim Ofen-Risotto vermeiden
Ein häufiger Fehler beim Kochen von Risotto ist, den Reis zu früh oder zu oft umzuwälzen. Dadurch wird zu viel Stärke freigesetzt und das Ergebnis wird pappig. Beim Ofen-Risotto reichen wenige Male Umrühren völlig aus - etwa nach der Hälfte der Garzeit und kurz vor Ende. Eine weitere häufige Fehlerquelle: Der Reis wird zu lange gegart. Guter Risotto sollte al dente sein, also mit noch leichtem Biss.
Aromen und Geschmacksvariationen
Knoblauch und Zwiebeln können fein in heißem Olivenöl angedünstet und vor dem Einschütten der Brühe kurz mitgeröstet werden - das vertieft die Aromen zusätzlich. Auch ein Spritzer frischer Zitronensaft kurz vor dem Servieren gibt dem Gericht mehr Frische. Salbei, Basilikum oder Oregano sind weitere klassische italienische Kräuter, die anstelle oder ergänzend zum Thymian verwendet werden können. Sie sollten frisch verwendet und erst am Ende hinzugefügt werden, damit ihr Aroma nicht verloren geht.
Temperatur und Mengenempfehlung
175 Grad Celsius ist die ideale Temperatur für dieses Gericht. Bei dieser gemäßigten Hitze garen Reis und Gemüse sanft durch, ohne zu verbrennen. Die Garzeit von etwa 40 Minuten ist ein Richtwert - je nach Ofen und Reissorte kann es auch etwas länger dauern. Das Rezept ist für vier Personen als Hauptgericht ausgelegt. Für größere Gesellschaften können die Mengen proportional erhöht werden - die Garzeit bleibt gleich. Das Gericht lässt sich auch gut vorkochen und am nächsten Tag aufgewärmt genießen.

