Rezept Versunkener Apfelkuchen mit Rührteig

Bei diesem Kuchen sinken die Apfelstücke beim Backen teilweise in den Rührteig ein - daher der Name. Obendrauf kommen Mandelblättchen, Aprikosenkonfitüre und Puderzucker.

Rezept Versunkener Apfelkuchen mit Rührteig
Versunkener Apfelkuchen gehört zu den Kuchenklassikern - Symbolbild: © fredredhat - stock.adobe.com

Versunkener Apfelkuchen mit Rührteig

Die Äpfel geben beim Backen ihren Saft an den Teig ab - das macht diesen Kuchen saftig und aromatisch.

Rezeptinfos

Backzeit 0:45 h
Gesamtzeit 1:15 h
Gericht Kuchen
Schwierigkeit mittel
Preis mittel

Zutaten für den versunkenen Apfelkuchen

  • 750 gÄpfel
  • 300 gMehl
  • 175 gButter
  • 175 gZucker
  • 40 gMandelblättchen
  • 4Eier
  • 1 PäckchenVanillin-Zucker
  • 2 ELfrischgepressten Zitronensaft
  • 2 ELAprikosen-Konfitüre
  • 2-3 ELPuderzucker
  • 3 TLBackpulver
  • etwas Bittermandel-Aroma

🖨 Rezept ausdrucken ⬇ Rezept als PDF

  1. Waschen Sie die Äpfel, schälen, vierteln und entkernen sie. Ritzen Sie die Äpfel dann an der runden Seite mehrmals der Länge nach ein und beträufeln sie mit dem Zitronensaft.
  2. Rühren Sie nun die Butter, den Zucker, den Vanillin-Zucker und das Bittermandel-Aroma mit dem Schneebesen des Handrührgeräts cremig. Rühren Sie dann nach und nach die Eier unter. Vermischen Sie das Mehl mit dem Backpulver und geben es ebenfalls in die Schüssel. Den Teig gut durchrühren und dann in eine gefettete Springform geben. Den Teig glatt streichen und die Äpfel mit der eingeritzten Seite nach oben kreisförmig darauf verteilen. Anschließend die Mandelblättchen darüber streuen.
  3. Backen Sie den Kuchen nun im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ca. 45 Minuten. Kurz vor Ende der Backzeit geben Sie die Aprikosen-Konfitüre in einen Topf, geben 1 EL Wasser dazu und lassen das Ganze unter Rühren aufkochen. Danach durch ein Sieb streichen.
  4. Den Kuchen nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen und sofort mit der Konfitüre bestreichen. Lassen Sie den Kuchen dann auskühlen, lösen ihn aus der Form und bestäuben ihn mit Puderzucker. Guten Appetit!

Tipps für das Rezept Versunkener Apfelkuchen

Für dieses Rezept Versunkener Apfelkuchen eignen sich die Äpfel der Sorte Jonagold sehr gut. Jonagold ist eine Kreuzung aus Jonathan und Golden Delicious und vereint die guten Eigenschaften beider Sorten - ein ausgeprägtes Aroma und angenehme Säure. Sie können aber auch andere süß-säuerliche Sorten verwenden. Wichtig ist, dass die Äpfel knackig sind und beim Backen ihre Form behalten.

Der versunkene Apfelkuchen erhält seinen Namen durch das charakteristische Aussehen: Die Apfelscheiben sinken während des Backens teilweise in den Teig ein und erzeugen so ein schönes, wellenförmiges Muster. Das Ritzen der Äpfel vor dem Backen ist nicht nur für die Optik wichtig, sondern hilft auch den Äpfeln, beim Backen ihre Form besser zu behalten.

Mit dem Bittermandel-Aroma sollten Sie sehr vorsichtig umgehen. Verwenden Sie nur wenige Tropfen - oft reichen 2-3 Tropfen für diesen Kuchen aus. Das Aroma ist intensiv und kann schnell dominant wirken. Alternativ können Sie auch echte Vanille verwenden, was ebenfalls wunderbar schmeckt.

Die Mandelblättchen sorgen für Knusprigkeit und geben dem Kuchen eine edle Note. Mandeln sind reich an Ölen, die beim Rösten während des Backens nussig duften und schmecken. Sie können auch gehackte Haselnüsse verwenden. Wichtig ist außerdem cremige Butter mit Zimmertemperatur, damit der Teig luftig genug wird, um die Äpfel später schön einsinken zu lassen. Erfahren Sie bei uns auch alles über Mehl.

Der Name „Versunkener Apfelkuchen“ führt manchmal zu Irritation. Die Äpfel sinken tatsächlich nicht einfach weg - sie sitzen in einer schönen, geordneten Kreisform oben drauf. Aber beim Backen geben sie Saft ab, dieser durchtränkt den Teig von oben, und die Apfellage sinkt teilweise in den Teig ein. Das ergibt ein charakteristisches Aussehen mit wellenförmigen Strukturen. Manche Äpfel bleiben oben, andere sind halb eingegraben - genau das macht den Charme aus.

Das Einritzen der Apfelhälften vor dem Backen ist ein professioneller Kniff. Die Ritzungen ermöglichen es, dass die Hitze gleichmäßiger eindringt und der Apfelsaft an den Ritzstellen leichter austreten kann. So wird die Apfeloberfläche schöner karamellisiert. Die Mandelblättchen sorgen beim Backen für Bräunung und ein feines Knusper-Gefühl. Ein Hauch Bittermandel-Aroma ist typisch, sollte aber sehr sparsam dosiert werden - manchmal reichen zwei Tropfen, sonst wird der Geschmack zu dominant.