Rezept für Marmorkuchen mit Quark

Der Marmorkuchen mit Quark ist eine gute Alternative zum klassischen Marmorkuchen mit Butter. Der Quark macht diesen Kuchen besonders locker und saftig, während er gleichzeitig weniger Fett enthält als die butterbasierte Variante - und gelingt auch Backanfängern.

Rezept für Marmorkuchen mit Quark
Der Marmorkuchen mit Quark ist schnell zubereitet - Symbolbild: © weyo - stock.adobe.com

Marmorkuchen mit Quark - locker und leicht

Das Rezept für Marmorkuchen mit Quark wird mit Kakao zubereitet und ist denkbar einfach.

Rezeptinfos

Backzeit 1:00 h
Gesamtzeit 1:30 h
Portionen 1 Kuchen
Gericht Kuchen
Schwierigkeit mittel
Preis preiswert

Zutaten für den Marmorkuchen mit Quark

  • 750 gMagerquark
  • 250 gZucker
  • 250 gSahne
  • 60 gSpeisestärke
  • 5Eier
  • 3 ELKakao
  • Fett und Mehl für die Form

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  1. Rühren Sie Zucker und Eier in einer Schüssel schaumig. Rühren Sie dann Quark, Sahne und Speisestärke unter. Halbieren Sie nun die Masse und rühren unter eine Hälfte den Kakao.
  2. Fetten Sie eine Springform ein und bestäuben sie mit Mehl. Füllen Sie dann beide Teige abwechselnd in Klecksen in die Form und durchziehen das Ganze abschließend mit einer Gabel, so dass ein Muster entsteht.
  3. Backen Sie den Marmorkuchen nun eine Stunde bei 175 Grad im vorgeheizten Ofen. Lassen Sie den Kuchen nach dem Backen 15 Minuten ruhen, lösen den Kuchenrand und lassen ihn in der Form auskühlen. Guten Appetit!

Der Quark macht diesen Kuchen besonders locker und saftig, ohne dass schwere Butter notwendig wäre. Diese leichtere Version ist besonders an warmen Tagen und für figurbewusste Genießer beliebt. Dennoch verliert der Kuchen nichts von seinem unvergleichlichen Marmormuster und seinem leckeren Geschmack. Quark ist ein Milchprodukt, das reich an Proteinen ist und dem Teig eine seidige Textur verleiht.

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Alle Zutaten werden zusammen verrührt, anschließend teilt man die Masse und färbt eine Hälfte mit Kakao. Das Durchziehen mit einer Gabel schafft das typische Marmormuster. Der Kuchen bleibt lange frisch und schmeckt deshalb auch am nächsten Tag, etwa am Kaffeebuffet, noch aromatisch.

Quark ist beim Backen ein echter Geheimtipp, den nicht alle Hobbybäcker kennen. Das Milchprodukt enthält natürliche Feuchtigkeitsreserven, die dem Kuchen auch nach einigen Tagen eine angenehme Saftigkeit verleihen. Beim Verrühren ist es wichtig, dass der Quark bereits Raumtemperatur hat - kalter Quark direkt aus dem Kühlschrank kann zu Klümpchen im Teig führen. Die Sahne verleiht dem Teig zusätzliche Saftigkeit und sorgt für eine leichtere Krume, als reiner Quark dies allein könnte. Die Speisestärke sorgt außerdem dafür, dass der Kuchen einen deutlich zarteren Schmelz im Mund hat als ein klassischer Kuchen mit Weizenmehl.

Ein weiterer Vorteil dieses Rezepts: Der Marmorkuchen mit Quark ist deutlich schneller zubereitet als komplizierte Rührteigkuchen. Man muss nicht erst Butter und Zucker minutenlang cremig rühren, sondern gibt einfach alle Zutaten nacheinander zum Quark und vermengt sie. Das spart Zeit und ist auch für Anfänger stressfreier, denn es gibt weniger zu beachten.

Wer mag, kann den Marmorkuchen mit Quark auch variieren: Statt Kakao kann man ein wenig Zitronensaft und geriebene Zitronenschale in eine Hälfte geben für eine Zitronenvariante. Die Basis bleibt gleich, nur der Geschmack ändert sich. Auch einfrieren lässt sich dieser Kuchen problemlos.

Auch die Wahl des Quarks spielt eine Rolle. Magerquark, wie im Rezept verwendet, ist besonders protein- und nährstoffreich und sorgt für einen sehr saftigen Kuchen. Wer es cremiger mag, kann zu Quark mit 20 oder 40 Prozent Fett greifen - das erhöht allerdings den Fettgehalt. Auch Skyr, ein isländisches Milchprodukt, lässt sich verwenden; Ricotta ist ebenfalls eine Alternative, macht den Kuchen aber etwas weniger locker.

Die Speisestärke ist ebenfalls ein kleiner Geheimtipp: Sie sorgt für eine noch zartere Krume als Mehl allein und gibt dem Teig zusätzliche Stabilität, sodass er beim Durchziehen mit der Gabel nicht zu sehr verläuft. So wird das Marmormuster schöner und klarer. Für Einsteiger ist dieses Rezept daher sehr dankbar - es lässt sich kaum vermasseln.

Tipps für das Rezept

Für dieses Rezept eignet sich Backkakao gut, da dieser sich besser löst als „normales“ Kakaopulver.

Verwenden Sie am besten eine Teflon-beschichtete Kuchenform. Aus dieser löst sich der Kuchen sehr leicht.

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