Klassischer Marmorkuchen - einfach und locker
Das Rezept für klassischen Marmorkuchen ist einfach zubereitet und gelingt auch Backanfängern.
Rezeptinfos
Zutaten für den klassischen Marmorkuchen
- 300 gMehl
- 250 gButter
- 200 gZucker
- 25 gBackkakao
- 80 mlMilch
- 4Eier
- 1 PäckchenVanillezucker
- 3 TLBackpulver
- 1 PriseSalz
- Puderzucker
Zubereitung des klassischen Marmorkuchen
- Rühren Sie die weiche Butter, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz, bis eine cremige Masse entsteht. Dann die Eier einzeln unterrühren. Nun kommen Mehl und Backpulver sowie 50 ml Milch dazu. Alles gut verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
- Fetten Sie eine Guglhupfform ein und bestäuben diese mit Mehl. Füllen Sie dann 2/3 des Teiges in die Form und streichen ihn glatt. Rühren Sie nun 30 ml Milch und den Kakao unter den restlichen Teig. Geben Sie den dunklen Teig auf den hellen Teig in der Form und verstreichen ihn mit einer Gabel spiralförmig. Dabei leicht unterheben.
- Backen Sie den Marmorkuchen 55 Minuten bei 175 Grad im vorgeheizten Backofen. Nach Ende der Backzeit die Stäbchenprobe machen. Bleibt Teig kleben, sollten Sie den Kuchen noch einige Minuten im Ofen lassen. Kommt das Stäbchen sauber aus dem Teig, ist der Kuchen fertig.
- Nehmen Sie den klassischen Marmorkuchen aus dem Ofen und lassen ihn ca. 15 Minuten in der Form auskühlen. Dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und erkalten lassen. Zum Abschluss mit etwas Puderzucker bestäuben. Guten Appetit!
Der Name „Marmorkuchen“ kommt nicht von ungefähr – die zwei Farben des Teigs erinnern an Marmorstein. Der optische Effekt entsteht durch das sorgfältige Durchziehen der beiden Teige: Je mehr man mit einer Gabel spiralförmig fährt, desto feiner und gleichmäßiger wird das Marmormuster. Zu schnelles Vermengen macht das Muster ungleichmäßig. Anfänger sollten wissen: Es muss nicht perfekt aussehen – auch ein etwas unebeneres Muster hat seinen Reiz und zeigt, dass der Kuchen selbstgebacken ist.
Ein verbreitetes Problem ist der trocken gewordene Kuchen. Dies lässt sich vermeiden, wenn die Butter beim Verrühren wirklich erweicht ist – idealerweise Zimmertemperatur hat. Auch die Verwendung von frischen Eiern ist wichtig, da diese mehr Feuchtigkeit in den Teig bringen. Sollte der Kuchen trotzdem trocken geworden sein, kann man ihn nach dem Abkühlen mit einem einfachen Sirup beträufeln oder mit Puderzucker bestäuben.
Die Form, in der der Marmorkuchen gebacken wird, ist auch eine Stilfrage. Während die klassische Gugelhupfform mit ihrem Loch in der Mitte besonders elegant aussieht, geht auch eine einfache Kastenform. Die Wahl der Form beeinflusst auch die Backzeit – je nach Durchmesser und Tiefe kann es ein paar Minuten mehr oder weniger dauern. Mit einer Stäbchenprobe sollte man immer kurz vor Ende der vorgegebenen Backzeit testen, ob der Kuchen durchgebacken ist.
Tipps für das Rezept
Tipps für das Rezept
Wichtig ist, dass die Form gut gefettet und mit Mehl bestäubt wird, dann bekommt man den Kuchen recht einfach aus der Form.
Um den Marmorkuchen mit Puderzucker zu bestäuben, brauchen Sie keinen Puderzuckerstreuer oder Mehlsieb. Ein einfaches kleines Sieb aus Plastik reicht vollkommen aus.
Erfahren Sie bei uns auch alles über Mehl. Wir erklären, welche Sorten und Typen es gibt und wie man Mehl lagert.
Probieren Sie auch mal das Rezept für Erdbeerguglhupf – eine fruchtige Abwechslung zur klassischen Gugelhupfform!
Das Rezept im Internet: https://www.rezepte-und-tipps.com/backrezepte/kuchenrezepte/marmorkuchen/klassischer-marmorkuchen.html


